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186 Dienstjahre auf der Schulbühne
Bildung Fünf Lehrkräfte der Grund- und Mittelschule Höchstädt gehen in den Ruhestand
Verabschiedung-Pensionisten GS u MS Hoechstaedt DSC 0167
Fünf Lehrkräfte wurden an der Grundschule und Mittelschule Höchstädt in den Ruhestand  verabschiedet. Das Bild zeigt von links: Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, Wolfgang Pitzl, Werner  Zucker, Heinz Neumann, Gudrun Kotter, Schulrat Markus Wörle, Konrektor Maximilian Briegel, Konrektor Christian Winter und Rektor Georg Brenner. Foto: Briegel
Höchstädt Mit dem musikalischen Gruß „Muss i denn zur Schule hinaus und viele Freunde bleiben hier“ – angelehnt an ein beliebtes Volkslied – leiteten die beiden Konrektoren Christian Winter und  Maximilian Briegel die Konferenz zur Verabschiedung von fünf Lehrkräften an der Grundschule und  Mittelschule Höchstädt ein. Sie würdigten dabei die Besonderheiten und bleibenden Verdienste der  Pensionisten während ihrer insgesamt 186 Lehrerjahre im Schuldienst in Liedstrophen.
Beide Konrektoren erwähnten, wie vielfältige Ideen eingebracht und auch diffizile pädagogische Herausforderungen durch eine engagierte Gestaltung des Schullebens mit umgesetzt wurden.
Schulrat Markus Wörle erinnerte an einen wesentlichen Unterschied zwischen Dienstzeit und Pension: „Ich muss nicht, aber ich kann.“ Der Ruhestand schenke den Pensionisten Freiheiten und  verlagere das Zeitbudget auf persönliche Präferenzen, heißt es in einer Pressemitteilung.
In ihren insgesamt 321 Lebensjahren hätten sich die fünf Pensionisten 186 Jahre auf der  Schulbühne bewegt. Anschließend dankte Wörle für die geleistete Arbeit im Schuldienst, bevor er  die dienstlichen Werdegänge würdigte. Bei Gudrun Kotter stellte er gemeinsame Dienstorte in  Lindenberg und an der Volksschule Weiler fest. Die Fachlehrkraft kam 1974 vom Allgäu an die  Volksschule Höchstädt. Rektor Georg Brenner akzentuierte seinen herzlichen Dank für über 40 Jahre Dienst in Höchstädt in den Bereichen Ernährung und Gestaltung sowie Ganztagsschule mit  einem Blumenstrauß. Werner Zucker legte das Abitur in Ulm ab und studierte Werken und Technik  in Baden- Württemberg. Von 1977 bis 1981 war er an der Hauptschule Lauingen und seit 1983 an  der Volksschule Höchstädt als Klassenleiter überwiegend in den Jahrgangsstufen sieben bis neun  tätig. 2012 wechselte er in die mobile Reserve im Schulamtsbezirk Dillingen.
Wolfgang Pitzl absolvierte nach Studium und Tätigkeit im Bereich Fahrzeugtechnik 1996 ein zweites Studium zum Fachlehrer am Staatsinstitut in Augsburg. Nach Einsatzorten in Meitingen und  Augsburg unterrichtete er im gewerblichtechnischen Bereich seit 2009 an der Mittelschule Höchstädt. Für Heinz Neumann folgten nach dem zweiten Staatsexamen schulische Aktivitäten in Gundelfingen,  Landshausen, Weisingen und Syrgenstein sowie seit 2003 an der Grund- und Mittelschule Höchstädt. Siegfried Hoplitschek verlagerte seinen schulischen Einsatzort vor knapp zwanzig Jahren von  Wertingen nach Höchstädt. Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde sowie Physik, Chemie, Biologie und Ethik bildeten seine unterrichtlichen Schwerpunkte. Schulamtsdirektor Wilhelm Martin betonte, dass äußerst selten fünf Lehrkräfte aus einer Schule gleichzeitig in den Ruhestand gingen und sicherte für
das neue Schuljahr das benötigte Personal zu. Rektor Georg Brenner zeigte sich froh darüber, wenn auch der Verlust von Fach- und Gruppenräumen sehr schmerzten. Die künftigen Pensionisten  bedankten sich für die Kollegialität und Unterstützung. Dankesworte richtete die Schulleitung auch an das evangelische Pfarrerehepaar Alexandra und Jochen Eberhardt für die fast fünfzehnjährige prägende Mitarbeit in Schulpastoral, Ökumene und Religionsunterricht.
Rektor Brenner versprach einen Besuch am neuen Wirkungsort in Utting im Rahmen eines  Lehrerausflugs. Mit einem Präsent verabschiedet wurden auch Lehramtsanwärter Johannes Mayr mit Glückwünschen zum zweiten Staatsexamen und Klassenleiter Robert Holzapfel aus Gundelfingen,  der als mobile Reserve elf Monate in einer siebten Klasse im Einsatz war. (pm)
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Traumschnitt 1,0
Bei der mittleren Reifeprüfung erreichte Florian Schöffmann von der Mittelschule Höchstädt den  Traumschnitt von 1,0 und gehört damit zu den Besten im Landkreis Dillingen. Hierzu gratulierte  Landrat Leo Schrell sowie Schulamtsdirektor Wilhelm Martin und Schulrat Markus Wörle im Rahmen  einer kleinen Feierstunde ganz herzlich und überreichten eine Urkunden und Präsente für die  herausragenden Leistungen im Schuljahr 2014/15.
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Erinnerungsfoto (von links): Schulamtsdirektor Willi Martin, Landrat Leo Schrell, Florian Schöffmann (Mittelschule Höchstädt), Rektor Georg Brenner, Schulrat Markus Wörle, Lehrer Alexander Helber

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Grundschulen kämpften im Dillinger Donau-Stadion

Am 7. Juli fand bei hochsommerlichen Temperaturen der Grundschulmannschaftswettbewerb Leichtathletik im Dillinger Donaustadion statt. 10 Grundschulen aus dem Landkreis traten in den Disziplinen Biathlon, Mannschaftsweitsprung, Hindernislauf, Schubkarrenwettrennen und 4 x 50m-Staffel gegeneinander an. Alle Athleten waren, dank der Vorbereitung ihrer Lehrkräfte, hoch motiviert und bewiesen in den einzelnen Disziplinen ihr Können. In den Zwischenpausen erfrischten sie sich mit viel Freude unter dem Rasensprenger. Die Schüler der Grundschule Gundelfingen stachen in den einzelnen Wettbewerben deutlich als beste Mannschaft heraus und gewannen den diesjährigen Grundschulmannschaftswettbewerb vor der 2. platzierten Grundschule aus Haunsheim und der drittplatzierten Grundschule aus Buttenwiesen. Ein großer Dank geht an das Team des Roten Kreuz, das den ganzen Wettkampf über parat stand und die kleineren Verletzungen aufs Beste versorgte.  Ein weiterer Dank geht an die Sparkasse Dillingen, ohne deren finanzielle Unterstützung die Durchführung eines solchen Wettbewerbs nur schwer möglich wäre.

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Foto: Merz
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Auf die Plätze, fertig ...
Leichtathletik Kreisentscheid des Internationalen Bodenseecups in Dillingen
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In verschiedenen Disziplinen, wie etwa Sprint oder Weitsprung, traten die Schüler im Dillinger Donaustadion gegeneinander an.                                                                                 Foto: Merz
Dillingen Das Donaustadion Dillingen war Austragungsort für den Kreisentscheid des Internationalen
Bodenseecups Leichtathletik. 70 Teilnehmer der Jahrgänge 2000 und jünger aus den Mittelschulen  Dillingen, Wittislingen und Wertingen gingen an den Start. Die Schüler zeigten zunächst ansehnliche Dreikampfleistungen in den Disziplinen Sprint, Weitsprung und Schlagwurf. Des Weiteren ging ein viermal 50-Meter- bzw. viermal 75-Meter-Staffellauf in die Wertung ein. Zu guter Letzt erkämpfte so mancher mit letzter Kraft wertvolle Punkte im 800-Meter-Lauf. In der Wettkampfklasse III  (Jahrgänge 2000 und jünger) setzte sich bei den Mädchen die Mittelschule Wertingen und bei den  Jungen die Mittelschule Dillingen an die Spitze. In der Wettkampfklasse IV (2002 und jünger) erreichten bei den Jungen die Josef- Anton-Schneller-Mittelschule Dillingen und bei den Mädchen die Mittelschule Wertingen den ersten Platz. Die Schüler der Klasse 9M der Mittelschule Wertingen  unterstützten die Organisatorin Christiane Merz bei der Wettkampfdurchführung. Stellvertretend für den Sponsor der Veranstaltung, die Sparkasse Dillingen, übernahm Siegfried Haide die  Siegerehrung der Sportler. (pm)
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Lauter junge Einsteins
Mathe-Wettbewerb Im Landkreis wurden die besten Schülerinnen und Schüler gesucht
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Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz; Schulamtsleiter Wilhelm Martin; Bianca Buchwald;    Sponsor Raiffeisenbank Rainer Hönl; Andrea Eisenreich; Silvia Schmid; Markus Wörle und die  begeisterten teilnehmenden Schüler.                                                                     Foto: Schulamt
Landkreis An der Grundschule Dillingen wurde in einem Mathematikwettbewerb für die  Grundschulen das beste Dreier-Team der dritten Klassen aus acht teilnehmenden Grundschulen im  Landkreis ermittelt. Am Kreisentscheid nahmen die jeweiligen Siegerteams der Grundschulen Bächingen, Dillingen, Haunsheim, Höchstädt, Buttenwiesen, Syrgenstein-Bachhagel, Wertingen sowie Zusamaltheim teil.
Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Grundschulen arbeiteten eine Stunde lang an der  Lösung der gleichen Aufgabenstellung und erstellten eine Präsentation ihrer Ergebnisse und ihrer Lösungswege auf einem Plakat. Mit diesem Plakat stellten die Dreier-Teams ihre Lösungswege einer hochkarätigen Jury vor, die dann mit einem Bewertungsraster das Siegerteam auslobte.

Jurymitglieder waren: Oberbürgermeister Frank Kunz, Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, Rektorin Andrea Eisenreich, Elternbeiratsvorsitzende Silvia Schmid und „Sinusbeauftragte“ Bianca Buchwald. Bei den Präsentationen entstanden sehr gewinnbringende Diskussionen über die Lösung der  Aufgabe, über die möglichen Lösungen, über die Lösungswege und die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Schüler.
Ferner mussten die Schüler ihre Teamfähigkeit beweisen, sich für die Präsentation genau  absprechen und die Lösungswege gut und passend zu den Erläuterungen abbilden. Das Siegerteam von der Ulrich von-Thürheim-Grundschule Buttenwiesen, Anna Gaugler, Franziska Kehl und Luca  Schlicht nimmt für den Landkreis Dillingen am 7. Juli am Bezirksentscheid des Wettbewerbs bei der Regierung von Schwaben in Augsburg teil. (pm)

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Schüler schwimmen wie Fische
schwimmen 15 Am 28. April fand im Hallenbad Wertingen der Schwimmwettbewerb des Schulamtsbezirks Dillingen a. d. Donau statt.
Drei Schulen des Landkreises nahmen mit mehreren Mannschaften teil. Die insgesamt 60 Schwimmerinnen und Schwimmer kämpften sich hochmotiviert durch die Disziplinen 4 x 50m Bruststaffel, 50 m Freistil, 50 m Brustschwimmen und zuletzt 4 x 50m Freistilstaffel.
Die Schwimmhalle dampfte und vibrierte unter den anfeuernden Zurufen der Schüler und Schülerinnen. Während des Wettkampfes zeigten die Sportler beeindruckende Leistungen. So manchem gelang es, seinen persönlichen Rekord nochmals zu verbessern. Die Durchgänge waren sehr ausgeglichen, die Entscheidung fiel erst mit der letzten Freistilstaffel.
In der Leistungsklasse IV, Jahrgang 2002 und jünger, platzierte sich bei den Mädchen das Gymnasium Bonaventura vor die Mittelschule Weisingen. Bei den Jungen lag die Mittelschule Höchstädt knapp vor der Mittelschule am Aschberg.   
Bei den Jahrgängen 2000 und jünger setzte sich die Mädchenmannschaft des Bonaventura Gymnasiums sowie die Jungenmannschaft der Mittelschule Höchstädt an die Spitze.
Die Organisatorin der Veranstaltung, Frau Christiane Merz (Fachberaterin für Sport), bedankte sich abschließend bei allen Helfern und Teilnehmern für die fairen und verletzungsfreien Wettkämpfe. (Christiane Merz)
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Erfolgreich im Projekt 3.0
Schüler aus Dillingen mit auf dem Treppchen
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Lisa Stuhler, Sandra Reuter, Tizian Korittke
waren erfolgreich.

Foto: Gäßler

Wie jedes Jahr konnten Schwabens Mittelschulen am 26. März im Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern in Augsburg an einem Wettbewerb im Fach Wirtschaft teilnehmen. Ab diesem Schuljahr hat sich nicht nur der Name des Wettbewerbs, sondern auch die Form etwas geändert.  Aus „Schwaben sucht den Superstar“ wird „Projekt 3.0“.
Neben der Bedienung eines Computers ist das Präsentieren eine grundlegende Kompetenz, die die Schüler an der Mittelschule erlernen und mit diesem Wettbewerb unter Beweis stellen. Der  Vorentscheid wurde an den teilnehmenden Mittelschulen Schwabens durchgeführt.
Die drei besten Teilnehmer eines Schulamtsbezirks durften als Team zum Finale antreten. Dort  mussten sich die Schüler der Aufgabe stellen und diese gemeinsam meistern. Der Schulamtsbezirk Dillingen an der Donau wurde durch die Mittelschule Wertingen, die Mittelschule Wittislingen und die Mittelschule Höchstädt vertreten und erzielte den dritten Platz. (pm)
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Wo selbst die Lehrer ein Praktikum machen
Partnerschaft Die Grund- und Mittelschule Höchstädt arbeitet mit Firmen eng zusammen. Nun wurde ein weiterer Vertrag unterzeichnet.
Nicola Thanner und Georg Brenner haben die Urkunden zur Schulpartnerschaft unterzeichnet
und besiegeln das mit Handschlag. Darüber freuen sich mit ihnen die weiteren Ehrengäste

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Foto: Bunk

(v. l.) Jürgen Korschinsky (IHK), Gerhard Polifka (Förderverein), Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz, Arthur Thanner, Christian  Winter (Konrektor), Gerlinde  Thanner, Dieter Kipfelsberger,  Gerhard Biberacher   (Elternbeirat), Gudrun Hander  (IHK), Veit Neumann (Geiger und Schüle), Markus Wörle  (Schulamt), Manfred Marz  (Geiger und Wörle), Wilhelm Martin (Schulamt) und Maximilian Briegel (Konrektor).
Höchstädt Schülerinnen der 8. Klasse halten stolz ihre Handytaschen in die Höhe: Gerade hat ihre Lehrerin Cornelia Scharf Fotos gezeigt, auf denen sie beim Nähen der bunten Hüllen zu sehen sind. Zu diesem Betriebspraktikum war die Firma Thanner in die Grund- und Mittelschule Höchstädt gekommen. So erzählt Lehrerin Cornelia Scharf: „Wir wollen auch Handytaschen nähen“, meinen die jüngeren Schüler, die das musikalische Rahmenprogramm der Feier zur offiziellen  Vertragsunterzeichnung der Schulpartnerschaft bestreiten. Lehrerin Monika Gritsch gibt die Bitte weiter und Nicola Thanner sagt lachend: „Das lässt sich machen.“ Die Geschäftsführerin, ihr Mann Dieter Kipfelsberger und ihre Eltern Arthur und Gerlinde Thanner sind begeistert von den  gelungenen musikalischen und tänzerischen Einlagen der Zweit- bis Sechstklässler, die sich allesamt rund um das Thema „Schuhe“ drehen.
Während der Feier, in der sich der herzliche Umgang und die vertrauensvolle Zusammenarbeit  zwischen der Grund- und Mittelschule Höchstädt und der seit 1927 ortsansässigen Firma zeigte,  wurde der Vertrag zur Schulpartnerschaft am Dienstagnachmittag unterzeichnet.  Dabei  überreichte Nicola Thanner dem überraschten Rektor Georg Brenner zudem einen Scheck über 1000 Euro für anstehende Projekte. Schon im vorigen Jahr begannen die gemeinsamen Aktionen der Schule mit dem Hersteller von Schäften und Schuhen für die Orthopädie- Technik. So machten die siebten Klassen bereits eine Betriebsbesichtigung. Lehrer erkundeten die Firma ebenfalls, einige absolvierten sogar selbst ein Praktikum, berichtete Rektor Brenner.
Das Ziel der Schule bei der Berufsorientierung ist es, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, welche Berufe es überhaupt gibt, damit keine Begabung verloren geht. Motivierte Auszubildende zu finden, die nach der Lehre übernommen werden können, ist für die Betriebe unerlässlich. Dass die Fachkräfte auch in der Region bleiben, wenn qualifizierte Arbeitsplätze angeboten werden, erhofft sich außerdem Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz. Schulamtsdirektor Wilhelm Martin
freut sich über die engen Praxiskontakte, wodurch Einblicke in die Arbeitswelt erfolgen, die  Schülern sonst verborgen bleiben. Bei der Firma Thanner wird der handwerkliche Beruf des Schuhmachers und der industrielle des Schuhfertigers angeboten. „Gut ausgebildete Fachkräfte
sind Grundlage für den Erfolg“, bestätigte Geschäftsführerin Nicola Thanner. Die IHK Schwaben
stellte den Kontakt zwischen Schulen und Firmen her und unterstützt diese bei der Umsetzung der
Schulpartnerschaft, erklärte Gudrun Hander, Inhaberin des Gundelfinger Gasthofs Sonne und  Mitglied des Vorstands der Regionalversammlung Dillingen.
2010 ging die Höchstädter Schule die erste Partnerschaft ein, damals mit der Firma Geiger und Schüle aus Ulm. 2013 begann die offizielle Zusammenarbeit mit der Höchstädter Firma Grünbeck, seit 2014 besteht diese auch mit der Firma Nosta, ebenfalls aus der Donaustadt. (Bunk)
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So werden Kinder aufgeklärt
Die DZ im Gespräch mit Wilhelm Martin

 

Dillingen Sexualunterricht gehört an den Schulen zum  Stundenplan. Die DZ sprach mit Schulamtsleiter Wilhelm Martin, wie dieses Thema heute im Unterricht behandelt wird.

 

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An welchen Schularten findet heutzutage der Aufklärungsunterricht statt?
Wilhelm Martin:  Grundsätzlich findet Sexualerziehung an allen Schularten statt. Die Familien- und Sexualerziehung ist im Detail in den Lehrplänen geregelt. Zum Beispiel müssen die Eltern im Vorfeld benachrichtigt werden, damit sie ihr Kind vorbereiten können.

Ist die Aufklärung in erster Linie Elternsache?
Martin: Ja, primär ist sie Aufgabe der Eltern. Die Schule steht jedoch begleitend zur Seite, da Aufklärung als Teil der Gesamterziehung von Elternhaus und Schule gesehen wird und somit Schule auch einen wichtigen Teil übernimmt – gerade früher war dies in besonderer Weise notwendig, als das Thema zuhause in den Familien nicht immer so offen besprochen wurde.

Kinder werden schon in der Grundschule aufgeklärt. Auf was wird gerade bei kleinen Kindern Wert gelegt?
Martin: Im Heimat- und Sachunterricht steht das Thema „Körper und Gesundheit“ im Lehrplan.  Hier wird darauf geachtet, dass die Kinder neben der Vermittlung von biologischem Wissen  achtsam mit sich und anderen umgehen lernen, dass sie ihre Gefühle wahrnehmen und äußern. Das trägt auch zum Schutz vor Missbrauch bei. Denn die Kinder werden dafür sensibilisiert, dass
es im Umgang mit anderen immer einen privaten, intimen Bereich gibt, der nicht verletzt werden darf.

Welche Lehrer halten den Sexualkundeunterricht ab?
Martin: Jeder Lehrer kann und soll auch diesen Themenbereich unterrichten. In der Grundschule sind es meist die Klassenlehrer, später häufig Biologielehrer – was oft nicht ganz ideal ist, da es nicht nur um die biologische Komponente, sondern auch um Fragen der Entwicklung einer  verantwortlichen Partnerschaft in Ehe und Familie geht.
(Stephanie Sartor)
 
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Damit Maria endlich wieder in die Schule geht
Leitlinie Mit einem gemeinsamen Konzept sollen sogenannte „Schwänzer“ wieder in den Unterricht geholt werden

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Foto: Homann

Schufen eine Leitlinie für den Umgang mit Schulschwänzern,  die künftig komplett im Landkreis  Dillingen gelten soll: Im Bild von  links Jürgen Stella, Leiter der  Theresia- Haselmayr-Schule, Ursula Jurende von der  Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, Beate Siegl von der St. Gregor-Jugendhilfe, Reinhold Metz vom Kreisjugendamt, Martina  Ott, ebenfalls von der Jugendsozialarbeit und Michael
Bachmaier, Rektor in Buttenwiesen.
Landkreis Maria ist ein nettes, 14-jähriges Mädchen. Nur: In die Schule geht sie nicht. Zwei Mal pro Woche schaut sie vorbei. Denn ihre Mutter ist Alkoholikerin. Drei Tage passt Maria auf, dass die Mama am Vormittag nicht schon zwei Flaschen Schnaps trinkt. Aber der Unterricht ist dem Mädchen so wichtig, dass es immerhin zwei Tage zur Schule geht.
Die Geschichte stammt von Wolfgang Geiling, einem Experten in Sachen „schulverweigerndes  Verhalten“. Er referierte am Mittwoch im Landratsamt. Sein Beispiel soll zeigen: Es gibt viele  Gründe, warum ein Schüler nicht mehr kommt. Oder warum er zwar im Unterricht sitzt, daran aber nicht teilnimmt. Beides gehört zum „schulverweigernden Verhalten“. Der Bamberger Pädagoge weiß aus Studien, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Schulabschluss und dem späteren selbstbestimmten, erfüllten Leben gibt. Oder, wie Landrat Schrell es formulierte: „Schulverweigerung zieht einen Mangel an Bildung nach sich und das bedeutet eine Verschwendung von Biografien.“ Aber wie gehen Lehrer, Schulleiter, Schulsozialarbeiter, die Jugendhilfe oder die Polizei damit um? Wer schaltet wann wen ein? Diese Fragen soll ein neuer  Leitfaden beantworten, der vor knapp 200 Menschen, die mit jungen Leuten arbeiten, vorgestellt wurde. Erarbeitet haben ihn Vertreter vom Staatlichen Schulamt Dillingen, vom Kreisjugendamt, der St. Gregor Jugend- und Familienhilfe und der Theresia-Haselmayr-Schule.
Leicht war es nicht, verriet Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, 16 Sitzungen brauchte es, bis der  Leitfaden fertig war. Darin stehen auch rechtliche Grundlagen und ein Zeitplan. Beate Siegl von der St. Gregor Jugend- und Familienhilfe sagte: Die Umsetzung im Lehrerkollegium sei anfangs  bestimmt nicht leicht. „Aber wir werden uns immer wieder um die Kinder bemühen, um jeden Schüler und jede Schülerin. Weil jeder zählt.“ (corh)
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Damit sie wissen,wo der „Hammer hängt“
Aktion Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ findet heuer zum elften Mal wieder in Höchstädt statt. Rund 70 Unternehmen aus allen Bereichen beteiligt
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Foto: LRA

Bei der Vorstellung der neuen Aktion „Fit for Job“ (von links): Hermann Kleinhans (Agenda21-Beauftragter), Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, Werner Luther (Kreishandwerksmeister), Ulrich Schneid (Agentur für Arbeit), Rainer Hönl (Raiffeisen-Volksbank Donau-Mindel eG), Manuel  Schuster (Werbeagentur Schuster), Alban Faußner (Kreishandwerkerschaft), Erika Langone  (Studio-E Werbeagentur), Walter Berchtenbreiter (IHK-Vizepräsident), Bürgermeister Stefan Lenz, Martina Pflanz (IHK), Landrat Leo Schrell, Günter Hirschmann (Arbeitskreis Schule/Wirtschaft),  Oberbürgermeister Frank Kunz, Martin Jenewein (Vorsitzender Wirtschaftsjunioren Dillingen), Heidi Nitbauer (Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen).
Dillingen/Höchstädt Mit dem Slogan „Jetzt weiß ich, wo der Hammer hängt – und was ich werden  will“ wirbt die Agenda21 mit ihren starken Partnern für die bereits 11. Berufsinformationsmesse „Fit for Job“, die am Samstag, 28. Februar 2015, von 9 Uhr bis 13 Uhr in bewährter Weise in der  Nordschwabenhalle und in der Berufsschule in Höchstädt stattfindet.
Bei der Präsentation der Werbemittel betonte Landrat Leo Schrell, dass im genannten Slogan das Geheimnis und der Erfolg der Messe, die sich alljährlich eines großen Zuspruchs erfreut, liegt. So  können sich die Schülerinnen und Schüler bei rund 70 Ausstellern zu rund 130 Ausbildungsberufen und nahezu 40 dualen Studiengängen umfassend informieren. „Die Fülle an Informationen zu  einzelnen Berufsbildern, das Gespräch auf Augenhöhe mit Auszubildenden sowie interessante Vorträge sind wesentliche Voraussetzungen einer soliden Vorbereitung der  Berufswahlentscheidung“, betonte Schrell.
Der Agenda21-Beauftragte Hermann Kleinhans freute sich über das große Interesse der  Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung an der Fit for Job. „Die  Unternehmen im Landkreis bieten wohnortnah hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten in einer Vielzahl an Zukunftsberufen“, dankte Kleinhans für die beispielhaften Aktivitäten auf dem Gebiet der dualen beruflichen Ausbildung. Die Messe biete den Unternehmen sonach Meinung von  Hermann Kleinhans eine gute Gelegenheit, frühzeitig mit dem dringend benötigten Nachwuchs an Fachkräften in Kontakt zu treten und für eine berufliche Ausbildung entsprechend den eigenen Neigungen und Fähigkeiten zu begeistern.
Günter Hirschmann vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft betonte, dass sich die Wirtschaft im  Landkreis in besonderer Weise durch einen krisenfesten Branchenmix auszeichne Um die  Attraktivität des Wirtschaftsstandortes dauerhaft zu sichern, sei es wichtig, einerseits jungen Menschen attraktive und qualifizierte Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten und andererseits in geeigneter Weise für diese zu werben. Neben der Berufsinformationsmesse nannte Hirschmann in diesem Zusammenhang Projekte wie „Sei ein Entdecker – erlebe das Handwerk im Landkreis Dillingen“ der Handwerkskammer oder „Lehre macht Karriere“ der IHK.
Die Berufsinformationsmesse Fit for Job wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die derzeit die 7. bis 10. Klassen der Mittel- und Realschulen, die 10. bis 12. Klassen der Gymnasien sowie der Fachoberund Berufsoberschulen besuchen und in den Jahren 2015 bis 2018 vor der  Berufswahlentscheidung stehen. Ausdrücklich eingeladen sind zudem die Eltern, die bei dieser  Entscheidung mitunter eine wichtige Rolle spielen.
Wie in den vergangenen Jahren werden rund 70 Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel  und Dienstleistung, Behörden, Bildungseinrichtungen und Institutionen eine Vielzahl an  Ausbildungsberufen präsentieren und wertvolle Informationen zu den Berufsbildern und zum Ablauf der jeweiligen Ausbildung geben.
Wertvolle Hinweise für die Berufswahl erhalten die  Besucher nicht nur an den  Informationsständen, sondern auch durch die von der Agentur für Arbeit organisierten zwölf  Vorträge. Dabei geht es beispielsweise um die richtige Bewerbung, um berufliche Chancen, die der Besuch der FOS eröffnet, um Handwerksberufe mit Zukunft und berufliche Perspektiven, die duale
Studiengänge bieten.
Als Attraktion konnte erneut der Infotruck der bayerischen Metall und Elektro-Arbeitgeber   gewonnen werden, der sich vor der Nordschwabenhalle präsentieren wird. Ausdrücklich dankte der Landrat den Städten Dillingen und Höchstädt sowie der Kreis- und Stadtsparkasse und dem  Raiffeisen- Kreisverband, die als Sponsoren die Organisation und Finanzierung der Messe  unterstützen.
Modern und fortschrittlich präsentiert sich die „Fit for Job“ ab sofort auch mit einem neu gestalteten
Internetauftritt (www.du-und-deine- zukunft.de), der von den Wirtschaftsjunioren im Landkreis  Dillingen sowie der Werbeagentur Schuster initiiert und unterstützt wurde. Er wurde im Responsiv
Webdesign umgesetzt. Dies ermöglicht eine optimale Darstellung der Seite unabhängig vom  Bildschirm vor allem auch auf mobilen Endgeräten.
Durch eine klare und einfache Menüstruktur sind die Inhalte künftig noch übersichtlicher dargestellt. „Durch eine Verknüpfung von Ausbildungsberufen und Ausstellern in einer Datenbank einschl. Suchfunktion können sich die Schülerinnen und Schüler optimal auf den Besuch der Messe vorbereiten“, zeigte sich Schrell vom Internetauftritt begeistert. Unter dem Menüpunkt „Rund um die Messe“ erhalten die Nutzer u. a. Informationen zum Hallenplan. Zudem sind Informationen zur Messe unter www.facebook.com/ fitforjob.dlg erhältlich. Auf der Facebook- Seite werden bereits  vor der Berufsinformationsmesse wertvolle Informationen zu den Unternehmen und dem  Vortragsprogramm veröffentlicht. (pm)
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Abschied aus dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
Ruhestand Der ehemalige Kreishandwerksmeister Karl Kratochvil stellt sein Amt zur Verfügung

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Foto: AK

AK-Geschäftsführer Studienrat Günter Hirschmann, Kreishandwerksmeister a. D.
Karl Kratochvil, AK-Vorsitzender der Schulen Wilhelm Martin, Ulrich Reitenberger,
Kreishandwerksmeister für den Landkreis und Nachfolger im AK, sowie AK-Geschäftsführer
Siegfried Haide (Sparkasse Dillingen) bei der Abschiedsfeier.
Dillingen Mit dem Ausscheiden von Karl Kratochvil, dem ehemaligen Kreishandwerksmeister,  verlässt nach 15 Jahren ein engagierter Vertreter des schwäbischen Handwerks den Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Landkreis. Der Vorsitzende für den Bereich Schulen, Schulamtsdirektor  Wilhelm Martin, zitierte Joachim Gauck: „Wer Zeit gibt, wer Zuwendung gibt, wer seine Erfahrungen und Talente mit anderen teilt, wer anderen hilft, auf eigenen Beinen zu stehen, der bekommt meist ganz direkt etwas zurück.“ Kratochvil hat sich seit 1999 als Kreishandwerksmeister im AK Schule-Wirtschaft als Interessenvertreter sowie Kenner der  Handwerkerschaft insbesondere für junge Menschen und deren Zukunft eingebracht. Aufgrund
seines Übertritts in den Ruhestand hat Kratochvil dieses Amt im Arbeitskreis zur Verfügung gestellt.
Wilhelm Martin würdigte dessen fundiertes Wissen, welches sich aus seinem erfolgreichen  Berufsleben und seiner guten Vernetzung in andere Gremien speise. „Er hat uns an diesem Wissen und dieser Erfahrung teilhaben lassen und als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft über die Jahre das Anliegen in unserer Region positioniert und positiv bekannt gemacht. Er hat immer  leidenschaftlich für die Anliegen des Handwerks gesprochen und Initiativen aktiv begleitet. Der vorbehaltlosen Unterstützung seiner Handwerkerschaft konnte man im Arbeitskreis immer sicher sein.“ Als Zeichen der Anerkennung wurde Kratochvil ein bayerischer Porzellanlöwe überreicht.
Die AK-Vorsitzenden Thomas Schwarzbauer und Wilhelm Martin betonten, dass es ihnen ein  Anliegen sei, das Wirken von Karl Kratochvil für das nordschwäbische Handwerk im AK Schule-Wirtschaft Dillingen zu würdigen. (pm)
 
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