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Toller Erfolg für die Grundschule Zusamaltheim
Grundschule Zusamaltheim wird in ihrer Wertungsklasse Schwäbischer Schulschachmeister.
schach

Die Turnierspieler der GS  Zusamaltheim und ihre  Schachlehrerin Martina Hornik freuen sich über den 1. Platz und 5. Platz bei den  Schwäbischen  Schulschachmeisterschaften in der Wertungsklasse  Grundschule.

Bild: Schule

Bei der Schwäbischen Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft am 29.11.14 in Kempten siegte die 1.  Mannschaft der Grundschule Zusamaltheim und errang in der Wertungsklasse Grundschulen den  Titel Schwäbischer Schulschachmeister. Die 2. Mannschaft, in der vier Zweit- und ein Drittklässler spielten, belegte den 5. Platz. „Wir sind auf unsere Turnierspieler sehr stolz“, freut sich Rektorin  Christiane Grandé.
Die Schule war im Juli dieses Jahres vom Deutschen Schachbund mit dem Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ ausgezeichnet worden. Damit ist sie eine von 42 deutschen Schulen, die dieses  Zertifikat haben. Es bescheinigt, dass den Schülern herausragende Schulschachangebote zur  Verfügung stehen. Dazu gehören an der GS Zusamaltheim zwei wöchentlich stattfindende  Schachstunden im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, ein eigener Schachraum, Schachspiele in  allen Klassenzimmern, ein großes Freilandschachspiel im Pausenhof, die Möglichkeit an Turnieren  teilzunehmen,  Schachprojekttage und noch vieles mehr. (pm)
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Frank Kunz: „Wir sind Kneipp“
Zertifizierung Was die Grundschule Dillingen von anderen Schulen unterscheidet
kneipp gs dillingen

Kinder, Lehrer, Eltern und Ehrengäste freuten sich gestern Nachmittag über die Zertifizierung der Kneippschule Dillingen. Foto: von Neubeck

Dillingen Als erst zweite Schule in ganz Bayern wurde gestern Nachmittag im Stadtsaal die  Grundschule Dillingen offiziell als Kneipp-Schule zertifiziert. Die bayerische Kneipp- Landesvorsitzende Ingeborg Pongratz überreichte die Urkunde an Rektorin Andrea Eisenreich. Die fünf Kneippschen Elemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Pflanzen und Lebensordnung, so  Pongratz, kämen bei dem Konzept so zum Einsatz, dass Kinder und Jugendliche Freude an der Umsetzung haben und Kneipp „cool“ finden: „Sie lernen dabei mühelos den verantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit.“ Die Rednerin wies auch auf die Angebote des örtlichen  Kneippvereins unter Vorsitzender Erika Schweizer hin. Die Buben und Mädchen stellten die fünf  Säulen miit Tanz und Gesang vor. Andrea Eisenreich nannte die Gesundheitsförderung als  übergreifendes Unterrichtsziel. Dafür haben viele ihrer Kolleginnen an der Kneippakademie studiert, um das entsprechende Zertifikat zu erhalten. Oberbürgermeister Frank Kunz erinnert daran, dass  Pfarrer Kneipp vor mehr als 150 Jahren in Dillingen studierte. Hier habe er seine Wasserkuren  entwickelt und wurde wieder gesund. Trotz aller anfänglichen Vorbehalte, die es wohl bei jeder  guten Idee am Anfang gebe, habe sich seine Überzeugung im Laufe der Zeit immer weiter   verbreitet. Kunz zu den Buben und Mädchen gewandt: „Ihr Kinder seid zwar diejenigen, die sich  noch am allerwenigsten Gedanken machen müssen um eure Gesundheit. Aber bei keinem anderen ist es wichtiger als bei euch, dass Ihr Bescheid wisst, was für eure Gesundheit gut ist und was  nicht.“ Pfarrer Kneipp habe seine Gesundheitslehre mit den fünf Säulen entwickelt. Der  Oberbürgermeister freute sich, dass alle fünf Säulen einen festen Platz im Schulalltag haben: 1. auf  die Ernährung achteten nicht nur Eltern, sondern auch Lehrerinnen; 2. Bewegung gebe es jetzt mit  dem „tollen neuen Pausenhof“ auch genügend; 3. auch die Kräuter sollen auf dem neuen Pausenhof schon bald wieder ihren Platz finden; 4. für die Lebensordnung sorgen die Lehrerinnen mit einer  gesunden Mischung aus Spaß und Ernst, aus Lernen und Lachen, aus Unterricht, Hausaufgaben und  natürlich Freizeit; 5. und für das Was-ser sorge seit dieser Woche der Soda Jet, den sich die Buben und Mädchen, wie berichtet, in der Kinderbürgerversammlung Ende Oktober gewünscht hatten. Der Kneippsche Gedanke sei in Dillingen entstanden und habe tiefe Wurzeln. Kunz: „Und hier wird er  gelebt.“ Neben dem aktiven Kneippverein, der Kneipp-Turnhalle, den Kneipp-Gesundheitstagen, den Kneipp-Pfaden und dem Kneipp-Kindergarten sei nun ein weiterer Titel hinzugekommen. Kunz  dankte der Lehrerschaft und den Eltern, die mit viel Engagement diese Zertifizierung vorbereitet  hatten. Mit ganzem Stolz könne Dillingen nun sagen: Wir sind Kneipp!
Gefeiert wurde das mit der ganzen Schulfamilie anschließend beim Schulfest im Schulgebäude mit  vielen Kneippschen Angeboten. Text: von Neubeck

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Mit den Landfrauen durchs Bauernjahr
Bildung Kalender an Wittislinger Grundschüler verteilt
Bauernkalender

In der Klasse 3b der Grund- und Mittelschule Wittislingen stellten Rektorin Angelika Riesner, Kreisbäuerin Hannelore Schmid,
Schulamtsdirektor Wilhelm Martin und Klassenleiter Hans-Dieter Prifling (von links) den neuen Schulkalender der Landfrauen vor.

Foto: Seidl

Wittislingen „Ich bin die Dillinger Kreisbäuerin und bringe euch heute den neuen Schulkalender der Landfrauen mit“, stellte sich Hannelore Schmid den Kindern der dritten Grundschulklasse in  Wittislingen vor. Aufmerksam ließen sich die Mädchen und Buben von ihr durch das Bauernjahr führen, das im Kalender mit der Apfelernte im September beginnt und im August mit spannenden Ferien auf dem Bauernhof sein Ende findet. Die Kreisbäuerin forderte die Mädchen und Buben zum sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln auf. „Wisst ihr, dass heute ein Fünftel aller Nahrungsmittel weggeworfen wird? Das ist eine Sünde.“ Schließlich ermunterte Schmid die Schulklasse, sich an dem Quiz zu be-teiligen, das anhand der Kalenderseiten gelöst werden muss. Dem Sieger winken 100 Euro für die Klassenkasse. Der Schulkalender der Landfrauen führt durch das bäuerliche Leben
und Arbeiten und erklärt die Zusammenhänge in der modernen Land- und Forstwirtschaft. Nebenbei
gibt es Tipps zur gesunden Ernährung sowie Informationen über die bäuerlichen Produkte, und
selbst die Energiegewinnung aus Biomasse wird anschaulich erklärt. Für die Lehrkräfte und Eltern sind Informationen zum „Bauernhof als Klassenzimmer“, zum „Kindertag auf Bauernhöfen“ und zum Projekt „Landfrauen machen Schule“ enthalten. Der Leiter des Staatlichen Schulamts in Dillingen, Wilhelm Martin, war bei der Vorstellung des Landfrauen-Kalenders in Wittislingen mit dabei. Er hielt einen knackigen roten Apfel in die Höhe und wollte wissen, wie viele Kilogramm Äpfel ein Bundesbürger wohl pro Jahr im Durchschnitt verzehrt. „Die Antwort steht im Landfrauen-Kalender“,
sagte der Schulamtsdirektor. Der deutsche Pro-Kopf-Verbrauch an Äpfeln bewegt sich bei 20 kg.
Wie Martin erklärte, wird der Landfrauen-Kalender in den kommenden Tagen an 80 dritte und
vierte Grundschulkassen mit insgesamt rund 1700 Schülern im Kreis Dillingen verteilt. Der Kalender
„Mit der Landwirtschaft durchs Jahr“ wird von den Landfrauen im BBV herausgegeben. (pm, dz)
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„Lernen, Leben und Lachen“
Einweihung Bissinger Grund- und Mittelschule ist nach Jahren nun komplett generalsaniert

 sarnierung bissingen

 

 

 

 

 

 

Foto und Text: Bronnhuber

Gestern Vormittag wurde die Bissinger Grund- und Mittelschule offiziell nach der Generalsanierung in den vergangenen Jahren eingeweiht. Mit dabei waren (von links): Amerdingens Bürgermeister Hermann Schmidt, Landtagsabgeordneter Georg Winter, Bissingens Bürgermeister Michael Holzinger, Forheims Bürgermeister Werner Thum, Architektin Zita Frey, Konrektor Helmut Herreiner, Rektorin Ursula Hertle, Schulamtsdirektor Wilhelm Martin und Landrat Leo Schrell.
Bissingen Die Schule wird jetzt eingeweiht, das wurde auch allmählich Zeit. Die Schule ist jetzt wunderbar, zum Lernen, Leben, Lachen – das ist doch klar! Aus voller Brust sangen die Buben und Mädchen der vierten Klasse diese Textzeilen gestern Vormittag in der Aula. Ausgestattet mit T-Shirts, auf denen das neue Logo glänzte, feierten die Schüler einen ganz besonderen Tag: Nach Jahren der Baustelle ist ihre Schule nun endlich fertig und erstrahlt im neuen Glanz. Was im  September 2004 auf den Weg gebracht wurde, wurde gestern offiziell eingeweiht: die neue Grund- und Mittelschule Bissingen nach dem Umbau und der Generalinstandsetzung. Und Bürgermeister Michael Holzinger gab den Kindern recht: „Es hat lange gedauert, umso mehr freue ich mich, dass wir heute den Abschluss feiern können.“ Es war ein großes Projekt für den Schulverband mit den Mitgliedsgemeinden Bissingen, Amerdingen und Forheim, wie Holzinger betonte. All die Anstrengungen hätten sich aber definitiv gelohnt. „Großzügige, übersichtliche Räumlichkeiten, lichtdurchflutete Klassenzimmer, eine moderne Schulküche und eine vielseitig nutzbare Aula sind
das Ergebnis“, so der Bürgermeister. Bis auf den Osttrakt, der später eine andere Nutzung bekommen soll, habe sich alles komplett verän-dert, alles sei auf dem neuesten Stand. Und auch wenn noch nicht endgültig abgerechnet sei, so sei jetzt schon klar, dass man sich im vorgegebenen
Kostenrahmen bewege – rund drei Millionen Euro. 875000 Euro gab es an staatlichen Zuwendungen.
Insgesamt wurden 26000 Meter Kabel und Leitungen, 122 Meter Rohrleitungen oder 438 Meter
Trinkwasserleitungen verlegt. Oder auch 284 neue Leuchten eingebaut, ein neues Heizungssystem
installiert und alles energetisch saniert. „Ich danke allen, die zu diesem gelungenen Projekt teilgenommen haben. Danke“, so Holzinger. Für Ursula Hertle ist der Umbau mehr als gelungen. „Wir sprechen immer von unserer neuen Schule,weil es sich so anfühlt“, sagt die Rektorin. Schüler und Lehrer würden sich gleichermaßen wohlfühlen, die Freude über den Abschluss sei riesig. „Damit sind wir für die Zukunft – egal, was kommt – gut aufgestellt“, so Hertle. Gemeinde hat Mut bewiesen
Gemeinsam mit der Sporthalle und der neuen Krippe sei in Bissingen ein echtes Zentrum  entstanden, formulierte es Landtagsabgeordneter Georg Winter. Und weiter: „Damit ist das Kesseltal bestens aufgestellt. Bissingen hat Mut bewiesen und das hat sich gelohnt.“ Denn im Bezug
auf sinkende Schülerzahlen sei eine hoch moderne Schule die beste Voraussetzung, um zu  bestehen. Das betonte auch Landrat Leo Schrell. Mehr noch: Er sagte, dass Bissingen mit seiner Grund- und Mittelschule nun einen echten Juwel habe. „Fast neidisch könnte man werden, wenn
man die großartig gestalteten neuen Räume sieht“, so Schrell. Umso wichtiger, wenn man bedenke, dass eine Schule immer mehr wichtige „Mit-Erzieher“ von Kindern und Heranwachsenden sei. Das unterstrich auch Schulamtsdirektor Wilhelm Martin. Aber: „Die Bissinger Schule war schon immer eine ganz besondere im Landkreis.“ Nun sei zusätzlich ein moderner Lern- und Lebensraum  entstanden, hinter dem eine stabile Schulfamilie stehe. Einen entscheidenden Teil dazu haben die Architekten beigetragen. Zita Frey vom Büro Obel sagte: „Die Schule als Raum ist prägend und
nicht hoch genug einzuschätzen. Wir haben in Bissingen einen Erlebnisort geschaffen.“ Dass es bis dorthin keine einfachen Jahre waren, das wusste auch stellvertretender Schulverbandsvorsitzender
und Bürgermeister von Amerdingen, Hermann Schmidt: „Aber wir haben es nun zum Wohle aller vollendet. Und wenn wir gemeinsam dahinter stehen, dann gibt es für die Schule in Bissingen eine
gute Zukunft“, so Schmidt.
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Auftakt der Jugendverkehrsschule mit Übergabe der Flyer
 verkehrsschule 14 Nach wie vor ist und bleibt das Kernstück der Verkehrserziehung in der Grundschule die  Radfahrausbildung. Über 95 Prozent aller Viertklässler legen die Radfahrprüfung ab und sind damit gut auf die Anforderungen des Straßenverkehrs vorbereitet.
Foto: KVW
Dillingens Rektorin Andrea Eisenreich begrüßte zum Auftakt dieser Verkehrserziehungsmaßnahme den Schirmherrn der Kreisverkehrswacht, Oberbürgermeister Frank Kunz, die Schulräte Wilhelm  Martin und Markus Wörle und von der Polizeistation Dillingen den Leiter Johannes Prommer und die beiden Jugendkontaktbeamten Gerhard Hartmann und Robert Drechsler. Fachberater Stefan Mayr betonte den Stellenwert der Radfahrausbildung, und dass die Teilnahme am Straßenverkehr ein ständiger Lernprozess sei. Heuer seien von der Verkehrswacht 982 Arbeitshefte für Schüler sowie 21 Lehrerhefte verteilt worden. (pm)
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Neue Lehrer im Kreis
Bildung Gestern wurden sie vereidigt
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Im Landratsamt wurden gestern neue Lehrer für Grund- und Mittelschulen vereidigt. Foto: Aumiller
Im Landratsamt wurden gestern folgende neuen Lehrer vereidigt:
Grundschule Dillingen: Linda Koppenhagen, Kathrin Lichtenstern, Nicole Seeßle, Leyla Ucmaz
Grundschule Gundelfingen: Michaela Schmid, Juliane Schnalzger, Bettina Stangl
Grundschule Wittislingen: Margaretha Habermeyer, Julia Nicola Jocher, Stefanie Brenner
Grundschule Höchstädt: Maike Hirsch, Sonja Killewald
Grundschule Wertingen: Erhard Krauss, Regina Torno, Sarah Schilling
Grundschule Syrgenstein: Susanne Schwarz
Grundschule Lauingen: Sonja Hafke, Carina Powalowski, Natalia Schaaf-Lanzow, Yasmin Kurz
Mittelschulen: Diana Bill (Wittislingen),
Celeste Engelhard, Stefanie Mair, Nora Burkhard, Edith Wecker, Svenja Hofmann (Dillingen),
Manuel Hönicke (Höchstädt),
Lisa Feistle (Lauingen). (tiba)
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Aktion „Sicher zur Schule“ beginnt schon im Kindergarten

sicher zur-schule

Zwar gehen die Buben und Mädchen des Kindergartens
St. Josef in Dillingen logischerweise noch nicht
in die Schule, dennoch bekamen sie jetzt als Vorbereitung auf ihre demnächst beginnende Zeit als Abc-Schützen von der Kreisverkehrswacht Mal- und
Lernbücher ausgehändigt.

Foto: von Neubeck

 Darin erfahren sie, wie sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule kommen. Landrat Leo Schrell begrüßte die Aktion, die er auch als Unterstützung der Landkreis-Initiative für Bewegung und Gesundheit sieht. Wie berichtet, war bei starker Mitmach-Quote dafür geworben worden, den Schulweg als Fußgänger oder Radler zu absolvieren. Dies wiederum gehe nur, wenn auch die  Sicherheit gewährleistet ist. Die Eltern bekommen ein eigenes Heft „Sicher zu Schule“ an die Hand. Schrell und Verkehrswachts-Vorsitzender Josef Bayer dankten der Sparkasse, die sich neben dem Landkreis finanziell an der Aktion beteiligte. Im Bild Kinder mit Schrell sowie Vertreter von Polizei, Verkehrswacht, Schulamt und Sparkasse. (vN)
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Die Besten hatten eine glatte Eins
Abschluss Die erfolgreichsten Absolventen der Mittelschulen im Landkreis wurden geehrt
besten 2014
Foto und Text: Schwarzbauer

Die besten Mittelschüler aus dem Landkreis wurden von Landrat Leo Schrell (links), Schulrat Markus Wörle (2. v. r.) und Schulamtsdirektor Wilhelm Martin für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Für einige startet das Berufsleben. Andere werden weiter zur Schule gehen.

Dillingen Ein Notendurchschnitt von 1,0 steht auf dem Abschlusszeugnis von Sofia Biller von der Mittelschule Gundelfingen. Besser geht es nicht. Ihr Erfolgsgeheimnis klingt relativ einfach. Sofia  verrät: „„Man muss einfach ein Ziel vor Augen haben, um sich zu motivieren.“ Dann falle das  Lernen leichter. In ihrem Fall sei dieses Ziel die Fachoberschule für Wirtschaft gewesen. Sofia hat  ihr Ziel erreicht. Sie wird ab dem kommenden Schuljahr die FOS in Donauwörth besuchen. Wie es danach weitergeht, muss sie sich allerdings noch überlegen. Gemeinsam mit 15 anderen  Mittelschülern wurde Sofia gestern im großen Sitzungssaal des Landratsamtes für ihren  herausragenden Schulabschluss geehrt. Schulamtsdirektor Wilhelm Martin lobte die Schüler:  „Unsere Fußballhelden haben am Sonntag vor einem Banner mit der Aufschrift ’Champions 2014‘ gefeiert. Auch Sie sind Champions, denn von 461 Schülern mit Quali oder mittlerem  Bildungsabschluss waren Sie die Besten.“ Mit Beharrlichkeit und Ausdauer hätten sie – ähnlich wie  die deutschen Nationalspieler – ihr Ziel erreicht. Martin dankte auch den Lehrern. Sie seien die Jogi Löws der Schüler gewesen: Oft würden sie unterschätzt, kritisiert und infrage gestellt. Löw wurde am Ende Weltmeister und die Lehrer hätten ihre Schüler mit viel Engagement und Geduld  erfolgreich bis zum Abschluss geleitet. Martin sagte. „Sie können stolz sein, dass sie diese  bemerkenswerte Leistung aus eigener Kraft geschafft haben.“ Andrea Strehle von der Mittelschule
Lauingen hat mit 1,55 den besten qualifizierenden Mittelschulabschluss im Landkreis gemacht. Ihr Erfolgsrezept war lernen, lernen, lernen. Sie sagt: „Vor allem Religion und Physik/Chemie/Biologie
waren viel Arbeit.“ Es half natürlich, dass beide Fächer zu ihren Lieblingsfächern zählten. Michael Burger von der Mittelschule Bissingen hatte mit 2,0 ebenfalls eine gute Abschlussprüfung hingelegt. Er hat sich für den Einstieg ins Berufsleben entschieden und beginnt eine Ausbildung zum Konditor beim Café Holzbock in Dillingen. Schulamtsdirektor Martin versprach daraufhin, mal auf eine Kostprobe vorbeizukommen.
Landrat Leo Schrell betonte, dass sich den Schülern im Landkreis Dillingen viele Chancen böten.  Die Jugendarbeitslosigkeit sei mit 0,5 Prozent sehr niedrig. Die Unternehmen bräuchten dringend  Fachkräfte. Schrell fasste zusammen: „Die Wirtschaft im Landkreis Dillingen boomt. Es gibt mehr Ausbildungsplätze als Schulabgänger. Somit sind Sie mit Ihren guten Schulabschlüssen in einer  absolut hervorragenden Ausgangssituation.“ Die Mittelschule sei eine wichtige Basis, denn im  Anschluss stünden den Schülern viele Wege offen.

Die besten Mittelschulabsolventen des Landkreises
Qualifizierender Mittelschulabschluss:
  • Andrea Strehle (MS Lauingen) 1,55
  • Roman Glaß (Montessori-VS Wertingen) 1,66
  • Kevin Muff (MS Weisingen) 1,72
  • Dominik Langer (MS Gundelfingen) 1,83
  • Axel Schmid (MS Wertingen) 1,83
  • Benedikt Fürbaß (MS Dillingen) 1,94
  • Michael Burger (MS Bissingen) 2,00
  • Alexander Linder (MS Wittislingen) 2,00
  • Nancy Siewert (MS Hochstadt) 2,00
M-Absolventen:
  • Sofia Biller (MS Gundelfingen) 1,00
  • Anna Hochmuth (Monessori-VS Wertingen) 1,00
  • Hendrik Papp (MS Hochstadt) 1,44
  • Melanie Abold (MS Dillingen) 1,67
  • Annina Gschwilm (MS Wertingen) 1,67
  • Angelina Hirst (MS Wertingen) 1,67
  • Johannes Schmid (MS Wertingen) 1,67
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Grundschule Höchstädt gewinnt Sparkassen-Cup
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Im Bild die Siegermannschaft der Grundschule Höchstädt mit ihrem Lehrer Dr. Christian Kreikle (rechts), dem Schulamtsleiter Markus Wörle (2. v. r.), dem Turnierleiter Herbert Gabriel (hinten rechts) und dem Leiter der Stadtsparkasse Wertingen, Walter Stallauer (hinten links).

 

Foto und Text: Herbert Gabriel

Während sich die Fußball-Nationalmannschaft in den letzten Vorbereitungen für das  Weltmeisterschaftsturnier befindet, konnte die Grundschule Höchstädt bereits ihren Meistertitel  feiern. 11 Grundschulen trafen sich am Donnerstag in Wertingen auf der Sportanlage am  Judenberg, um bei optimalem Wetter ihren Meister zu suchen. Nach vielen Vorrundenspielen  qualifizierten sich die Grundschulen aus Wertingen und Höchstädt für das Finale. Dort konnte die  Grundschule Höchstädt die favorisierten Wertinger Schüler bezwingen und nahmen aus der Hand  von Schulamtsleiter Markus Wörle und dem Vertreter des Hauptsponsors, der Kreis- und  Stadtsparkasse, Herrn Walter Stallauer Pokal, Urkunde und Meistermedaillen entgegen. Für eine  Sensation sorgte die Grundschule Zusamaltheim. Die dritte Klasse erreichte im ansonsten aus  Viertklässlern bestehenden Teilnehmerfeld den dritten Gesamtplatz.
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Bodenseecup in Dillingen
Leichtathletik 80 Teilnehmer der Schulen
bodenseecup

80 Teilnehmer der Jahrgänge 1999 und jünger aus den Mittelschulen Dillingen, Wittislingen und Wertingen nahmen am Bodenseecup teil.

 

Foto: Schule

Das Donaustadion Dillingen war Austragungsort für den Kreisentscheid des Internationalen  Bodenseecups Leichtathletik. Bei strahlendem Wetter gingen 80 Teilnehmer der Jahrgänge 1999 und jünger aus den Mittelschulen Dillingen, Wittislingen und Wertingen an den Start.
Die Schüler zeigten zunächst ansehnliche Dreikampfleistungen in den Disziplinen Sprint,  Weitsprung und Schlagwurf. Des Weiteren ging ein 4 x 50 Meter- bzw. 4 x 75 Meter-Staffellauf in die Wertung ein. Zu guter Letzt erkämpfte mancher bei hochsommerlichen Temperaturen mit  letzter Kraft wertvolle Punkte im 800-Meter-Lauf. In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 99 und jünger) setzte sich, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen, die Mittelschule Wertingen  mit sensationellen Leistungen an die Spitze.
Die Wettkampfklasse IV (2001 und jünger) führte bei den Jungen die Josef-Anton-Schneller-Mittelschule Dillingen und bei den Mädchen die Mittelschule Wertingen mit erfreulichen Ergebnissen an. (pm)
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„Natur begreifen“
Die Kreisjägervereinigung Dillingen übergab im Staatlichen Schulamt Dillingen Handbücher für Lehrerinnen und Lehrer zur Umweltbildung mit dem Titel „Natur erleben und begreifen“. Im  Handbuch sind Arbeitsblätter, Sach- und Informationstexte sowie Hinweise und Anregungen für Projekte und Aktionen rund um das Thema „Natur lebensnah erleben und begreifen“. Der Vorsitzende der Kreisjägervereinigung, Helmut Jaumann (Mitte), übergab die Handbücher an Schulrat Markus Wörle (links) und Schulamtsdirektor Wilhelm Martin (rechts).

Foto: KJV
jaegervereinigung
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Der dritte Partner aus der Wirtschaft
Zusammenarbeit Die Mittelschule Höchstädt kooperiert nun auch mit der Firma Nosta
nosta

An der Mittelschule Höchstädt wurde gestern die Schulpartnerschaft mit der Firma Nosta unterzeichnet.

 

 

Foto und Text: Gaugenrieder

Höchstädt Aller guten Dinge sind drei. Auf dieses alte Sprichwort baut auch die Mittelschule  Höchstädt. Und so schloss sie gestern bereits die dritte Schulpartnerschaft mit einem Unternehmen ab. Nachdem die Schule bereits seit fünf Jahren mit dem Unternehmen Geiger und Schüle  zusammenarbeitet und vor zwei Jahren eine Partnerschaft mit der Firma Grünbeck begründete, will sie in Zukunft nun auch mit der Höchstädter Firma Nosta eng zusammenarbeiten.
Schon seit Jahrzehnten, sagte Schulleiter Georg Brenner, hätten die Mittelschulen Kontakt zu Betrieben gesucht und so versucht, ihren Schülern darüber die Arbeitswelt praxisnah zu vermitteln. „Trotzdem kann die Schule nur indirekt und allgemein auf die Welt da draußen vorbereiten.“ Das Instrument der Schulpartnerschaften sei da ein gangbarer Weg, um den jungen Menschen gemeinsam bei der Berufsfindung und -orientierung zu helfen. Dies geschehe etwa  durch Betriebserkundungen, Praktika, die Vorstellung von Berufsfeldern oder aber auch die  Mitwirkung der Firmen an der Gestaltung der Unterrichtsstunden. Davon, so Brenner, hätten nicht nur die Schüler, sondern auch das Unternehmen etwas. „Sie haben dadurch die Chance, ihren potenziellen Nachwuchs besser kennenzulernen.“ Insbesondere in Zeiten, in denen es immer  schwerer werde, Fachkräfte zu bekommen, sei das wichtig, so der Schulleiter.
Gregor Ludley von der Firma Nosta, der ebenso wie seine Frau einst selbst hier in die Grundschule ging und dort, wie er sagt, vor allem gelernt hat, dass Lernen ein ständiger Wegbegleiter ist,  erklärte, Ausbildung sei der Firma, die in 38 Jahren 100 junge Menschen ausgebildet habe, immer ein Anliegen gewesen. Bewusst liege die Ausbildungsquote bei zehn Prozent. Vor ein paar Jahren, als die Grundschulklasse der Töchter im Betrieb zu Gast war, habe er die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach sei, das, was die Firma macht, einfach zu erklären. „Aber das Interesse war unheimlich groß. Und ich glaube, dass auch andere Schüler bei uns viel mitnehmen können. Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit.“ Dass mit dieser Schulpartnerschaft die neunte  Partnerschaft dieser Art im Landkreis Dillingen zustande gekommen ist, freute auch Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft ist.  „Dadurch bekommen die Schüler authentische Einblicke in die Arbeits- und Wirtschaftswelt.“  Entscheidend für den Erfolg der Zusammenarbeit sei dabei, dass beide Partner wissen, wie der  andere tickt.
Regina Lindig, die sich bei der IHK Schwaben des Themas angenommen hat, konstatierte, die  Mittelschule Höchstädt sei mittlerweile schon Profi in Sachen Schulpartnerschaft. Dies sei allerdings sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Schule von Unternehmen umgeben sein, die die Zeichen der Zeit erkannt hätten und sich aktiv um Nachwuchs bemühten.
Auch Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz freute sich über die neue Kooperation. Sie helfe  dabei, dass sich Schüler in der komplexeren Arbeitswelt mit unzähligen Berufsbildern besser zurechtfinden. „Und sie motiviert auch, seine Sache gut zu machen.“ Gut machte auch der Schulchor seine Sache, der bei einer Percussioneinlage auch Teile der Firma Nosta einsetzte.
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Florian ist Schwabens Schnellster an der Tastatur
Finale Schüler aus Höchstädt und Wittislingen vertraten den Landkreis bei Wettbewerb in Mindelheim

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Betreut von ihren Fachlehrkräften Sonja Eberle (links) und Ute Leister (rechts) meisterten Angelina Weiß von der Mittelschule Wittislingen und Florian Schöffmann von der Mittelschule Höchstädt als beste Schüler des Landkreises Dillingen das Finale „Schwaben sucht den Superstar am PC 2014“ in Mindelheim.

Foto: Briegel

Landkreis Im Fach Wirtschaft wetteiferten vor den Osterferien die Neuntklässler der Mittelschulen
schwabenweit um die Finalteilnahme beim Wettbewerb „Schwaben sucht den Superstar am PC  2014“. Jeweils die zwei Besten eines Landkreises qualifizierten sich für das Finale, das in  Mindelheim stattfand. Beim Erfüllen der gestellten Aufgaben der Vorqualifikation zum Thema „Karneval in Köln“ kamen die Absolventen der neunten Jahrgangsstufe ganz schön ins Schwitzen.
In nur zehn Minuten mussten mindestens 1400 Anschläge möglichst fehlerfrei getippt werden.  Außerdem waren innerhalb von 60 Minuten ein Infoblatt zu gestalten und die hierzu benötigten  Informationen im Internet zu recherchieren. Belohnt wurden die Schüler mit einer Urkunde für ihre Bewerbungsunterlagen bei der Ausbildungsplatzsuche.
Die Superstars am PC aus dem Landkreis Dillingen kommen dieses Jahr aus der Mittelschule Höchstädt und der Mittelschule Wittislingen. Florian Schöffmann (MS Höchstädt) und Angelina Weiß (MS Wittislingen) meisterten die Vorentscheidung innerhalb des Landkreises Dillingen am besten und vertraten den Landkreis Dillingen beim Finale in Mindelheim. Dort maßen sie sich mit den Landkreissiegern aus ganz Schwaben. Die Fachlehrkräfte Ute Leister und Sonja Eberle begleiteten und betreuten die beiden. Die Wettbewerbsteilnehmer wurden an der Mittelschule Mindelheim mit einem leckeren Frühstück empfangen. Rektorin Ute Wolfram und Bürgermeister Dr. Stephan Winter hießen die Schüler aus ganz Schwaben willkommen. Anschließend stellten sich die Schüler den Herausforderungen des Finales. Zum Thema „Brasilien“ mussten eine Zehnminutenabschrift erstellt und ein Infoplakat gestaltet werden.
Florian Schöffmann von der Mittelschule Höchstädt schaffte sagenhafte 3046 Anschläge in zehn Minuten. Damit war er Schwabens schnellster Tastschreiber. In der Gesamtwertung erreichte Florian den 4. Platz des Wettbewerbs „Schwaben sucht den Superstar am PC 2014“. Angelina Weiß von der Mittelschule Wittislingen belegte einen soliden 12. Platz unter den 24 Teilnehmern. Als Belohnung durften alle Superstar-Bewerber im Anschluss den Skylinepark besuchen. (mb)
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Gundelfinger vorn
Schwimmen Schulsportmannschaften aktiv
 schwimmen

Sechs Schulsport-Mannschaften (im Bild die erfolgreichste Team aus Gundelfingen
mit Lehrerin Sonja Korner) kämpften um die Kreistitel im Schwimmen.

Foto: psg

Sechs Schulsport-Mannschaften (im Bild die Sieger mit Lehrerin Sonja Korner) kämpften in Gundelfingen um die Kreistitel im Schwimmen. Souverän gewann Gundelfingen die Sprint- und Beinschlagstaffel sowie das achtminütige Ausdauerschwimmen.
Das Nachsehen hatte man nur bei der Wasserballstaffel, die von Lauingen dominiert wurde. Bei der Siegerehrung lobten Rektor Georg Brenner (Höchstädt), Hermann Innermann vom Sponsor Sparkasse (Höchstädt) sowie Anne Klein (Geschäftsführerin des AK Sport) die hervorragenden Leistungen. Ein Dank galt Bademeister Klaus Bayer und Lehrerin Antonia Steur für die Vorbereitung sowie den begleitenden Lehrkräften.
Ergebnisse: 1. Peter-Schweizer-Grundschule, Gundelfingen, 2. Carolina-Frieß-Grundschule, Lauingen, 3. Grundschule Wertingen, 4. Grundschule Höchstädt, 5. Josef-Anton-Laucher Grundschule Dillingen, 5. Grundschule am Aschberg Weisingen. (ak)
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Auf dem Weg zum Technikprofi
Schule Florian Schweyer, Christian Konrad und Markus Weil bei Wettbewerb auf Platz drei
Höchstädt Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Technikprofi“ fand in Augsburg am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern der schwabenweite Vergleichswettbewerb der Haupt- und  Mittelschulen im Fachbereich Technik statt. Ausgerichtet von der Regierung von Schwaben wurde das beste „Technikteam“ einer 9. Klasse aus unserem Regierungsbezirk gesucht. Im großen Finale gegeneinander antreten konnten die Schulteams, die sich in ihren Schullandkreisen für diesen Wettkampf in einem Vorentscheid qualifiziert hatten. Für den Landkreis Dillingen hatte sich die Mittelschule Höchstädt mit den Schülern Christian Konrad, Florian Schweyer und Markus Weil in einem packenden Wettbewerb gegen die Schulen aus Wittislingen und Weisingen durchgesetzt. Sie erhielten die Siegerurkunden von Schulrat Markus Wörle und Fachberater Volker Peinlich überreicht.
Beim Finale in Augsburg war die anspruchsvolle Aufgabe für alle Schülerteams die Herstellung einer Geschenkebox für Essig- und Ölflaschen. Dabei mussten die Schüler ein kreatives und zugleich  fachlich anspruchsvolles Werkstück in einem Zeitrahmen von vier Stunden selbstständig entwerfen und mithilfe un-werkliches Geschick, technisches Können, Ausdauer sowie Teamwork waren an  diesem Tag gefragt. Angelehnt an die verstärkte Projektarbeit in den berufsorientierenden Fächern an Haupt- und Mittelschulen in Bayern wurde der Wettbewerb so konzipiert, dass die Teamleistung im Mittelpunkt stand und jeder der Schüler mit seinen Fähigkeiten zum Gesamtergebnis beitragen musste. Dies stellt eine wichtige Kompetenz dar, um später in der Berufswelt erfolgreich sein zu können. Somit war dieser Wettbewerb gleichzeitig eine gute Vorbereitung auf eine zukünftige Berufsausbildung.
Großes Lob gehörte allen Schülern, die in diesem Finale hervorragende Leistungen erbracht hatten. Die Entscheidung fiel der Jury sichtlich schwer, das beste Werkstück und die ansprechendste Präsentation herauszufinden.
Das Schulteam der Mittelschule Höchstädt errang einen beachtenswerten dritten Platz, knapp davor rangierten die MS Marktoberdorf und das Gewinnerteam aus Türkheim. (pm)  
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Florian Schweyer, Christian Konrad, Markus Weil (von links) sind die Technikprofis
an der Mittelschule Höchstädt.

 

 

Foto: Peinlich

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Nach 38 Jahren in den Ruhestand
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Auf dem Bild (von links): Schulrat Markus Wörle,
Konrektorin Monika Römer, Rektor Emil Reck, Schulamtsdirektor
Wilhelm Martin.

 

 

 

(dz) Foto: Schule

Nach mehr als 38 Jahren als Pädagogin und Lehrerin und seit 2006 als stellvertretende Schulleiterin ging Monika Römer von der Bachtal- Grundschule Syrgenstein-Bachhagel nun in den wohlverdienten Ruhestand.
In einer kleinen feierlichen Verabschiedung sprachen Schulamtsdirektor Wilhelm Martin und Schulrat Markus Wörle ihr im Namen der Regierung von Schwaben den besonderen Dank für die
geleisteten Dienste aus und wünschten ihr alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
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„Nie wieder Krieg!“
Geschichte Die gesamte Höchstädter Grund- und Mittelschule befasste sich an einem Projekttag mit dem Thema VON JONAS STEUR
krieg 14
Die Friedenstaube war Teil des Gottesdienstes zum Projekttag „Nie wieder Krieg“ an der Höchstädter Grund- und Mittelschule

(von links): Konrektor Christian Winter, Schulrat Markus Wörle, Religionspädagogin Monika Kraus-Brummer, Konrektor Maximilian Briegel, die Schülerinnen Denise Pfaffenrot und Arbana Gashi, Schulamtsleiter Wilhelm Martin und Rektor Georg Brenner. Foto: Steur  

Höchstädt „Krieg, Krieg, Krieg – wir wollen Frieden,“ skandieren die Schüler der Klasse 4c. Der Beobachter fühlt sich unweigerlich ein bisschen ins San Francisco der 70er Jahre zurückversetzt. In die Zeit der Hippiebewegung, in die Zeit der Proteste gegen den Vietnamkrieg. Doch Krieg, den haben die Schüler hier an der Grund- und Mittelschule in Höchstädt nie erlebt. Anlass für ihren lautstarken Protest ist der Projekttag „Nie wieder Krieg“ – und zwei traurige Jubiläen.
Der Erste Weltkrieg der sich 2014 zum 100. Mal und der Zweite Weltkrieg, dessen Beginn sich zum 75. Mal jährt. Und in jedem Klassenzimmer erlebt man etwas anderes, da das Thema auf ganz unterschiedliche Arten bearbeitet wird. Schaut man beispielsweise in die Räume der Klasse 8 a findet man eine liebevoll gestaltete Multimedia-Show. „Unsere Fragen, Unsere Antwort“ nennen die Schüler ihren Kurzfilm, der genau wie der Name schon sagt, die Hintergründe des Ersten Weltkriegs aufzeigt. Auf nervöse Schüler und noch nervösere Eltern trifft man in der Klasse 4 a. Dort beginnen die Schüler gerade damit, einige der aus dem Kosovo stammenden Eltern zum Kosovokrieg zu interviewen. Anders gehen die niedrigeren Klassenstufen an das Thema heran. Es wird gemalt, gebastelt, gesungen und getanzt. Hier geht es oftmals auch mehr um Streit- und Konfliktbewältigung.
Eine erste Klasse bastelt ein Bilderbuch über „Die bunten Raben, die stritten, bis sie schwarz wurden“. Das Motto einer 2. Klasse ist: „Indianer streiten nicht“. Lehrerin Cornelia Scharf, die mit ihrer 7. Klasse eine Referatserie über die Lebensumstände der Menschen während des Ersten Weltkriegs konzipiert, ist überrascht: „Ich habe das Thema fächer übergreifend mit meinen Schülern behandelt. Es war ein schwieriges Thema, aber die Schüler waren unerwartet gut für das Thema sensibilisiert und folgten dem Unterricht immer, wenn es um dieses Thema ging, mit großem Interesse.“
Wilhelm Martin, Schulamtsdirektor in Dillingen, erinnert sich zurück: „Als ich zur Schule ging, hatte Krieg, vor allem der Zweite Weltkrieg, noch eine ganz andere Präsenz im Schulalltag. Jeder hatte einen oder zwei Lehrer, die selbst im Krieg gewesen sind und gerne mal statt Unterricht zu machen ein Geschichte zum Besten gaben.“ Schulleiter Georg Brenner ist besonders von einer Plakatwand einer 8. Klasse beeindruckt. Die Schüler haben in ihren Orten die Namen auf den Kriegerdenkmalen zum Ort des jeweiligen Todes zurückverfolgt und machten dabei interessante Entdeckungen.
Einige der verstorbenen Soldaten waren die Urgroßväter von Schülern. „Ich persönlich denke, dass besonders dieses Projekt, weil es die Schüler in manchen Fällen persönlich betrifft, für die Schrecken des Krieges sensibilisiert hat.“
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Schulleitung wieder komplett
Grundschule Neue Konrektorin eingeführt
hartmann 2014

Amtseinführung (von links): Oberbürgermeister Frank Kunz, Rektorin Andrea Eisenreich,
Zweite Konrektorin Claudia Hartmann, Schulamtsdirektor Wilhelm Martin,
Konrektorin Josefine Huber.

 

 

Foto: GS

Dillingen „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.“ Mit diesen Worten Richard Wagners eröffnete Schulamtsdirektor Wilhelm Martin die Feier zur Amtseinführung der neu ernannten Zweiten Konrektorin Claudia Hartmann an der Dillinger Grundschule.
Große Musikbegeisterung, vielfältige Kompetenzen und engagierte Umsetzung von pädagogischen Herausforderungen charakterisieren treffend das bisherige schulische Wirken von Claudia Hartmann. So absolvierte sie neben dem Lehramts- ein Pädagogikstudium mit dem Hauptfach Jugend- und Erwachsenenbildung.
Auch ihre mehrjährige Erfahrung als Lehrerin an einer Deutschen Schule in Puebla/Mexiko bringt Hartmann mit in ihren neuen Aufgabenbereich als Konrektorin ein. Im Team zusammen mit Schulleiterin Andrea Eisenreich und Konrektorin Josefine Huber stellt sie sich mit Freude und Verantwortungsbewusstsein den Anforderungen einer sich ständig wandelnden Grundschule.
Die Besonderheit der organisatorischen und pädagogischen Leitung und Koordination an der Grundschule Dillingen besteht in einem umfassenden Unterrichts- und Betreuungsangebot:
mehr als 600 Schülerinnen und Schüler auf mehrere Schulgebäude verteilt in Regelklassen,
Kooperationsklassen, gebundenen Ganztagsklassen, jahrgangsgemischten Klassen und Mittagsbetreuung.
Oberbürgermeister Frank Kunz würdigte die gute Arbeit der Schulleitung und gratulierte Hartmann. (pm)
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Zwischenzeugnis: Nur keine Panik
Bildung Staatliches Schulamt Dillingen gibt Tipps für Kinder und Eltern
zeugnis 14

So oder so ähnlich sehen Zwischenzeugnisse aus. Am kommenden Freitag ist es auch an den Schulen im Landkreis Dillingen wieder
so weit. Das Schulamt rät: Ruhe bewahren!

 

Foto: Weizenegger

Dillingen Für Schülerinnen und Schüler steht das Zwischenzeugnis an. Es ist als eine Art Zwischenbilanz für Schüler und Eltern gedacht. Es informiert darüber, wie sich Schüler im Unterricht entwickelt haben und welcher Leistungsstand inzwischen erreicht ist. Es ist bis Juli Zeit, die Leistungen zu optimieren. Wichtig ist dabei, rechtzeitig auf einen Leistungsabfall zu reagieren
und die Ursachen dafür zu finden. Zunächst sollte geschaut werden, wie es um die Leistungsfähigkeit des Kindes steht und wie sich die Noten auf die weitere Schullaufbahn oder
den Berufswunsch auswirken. Fallen die Zensuren gut aus, sind sie eine Anerkennung der erbrachten Leistungen. Wichtig sei es, die guten Leistungen der Kinder anzuerkennen. „Hinter jedem guten Zeugnis steckt immer auch eine hohe Leistungsbereitschaft. Loben Sie dafür den Schüler/die Schülerin!“, rät Schulamtsdirektor Wilhelm Martin den Eltern. Fallen die Noten nicht so gut aus, sollte dies als Hinweis gewertet werden, dass Probleme anstehen und gemeinsam nach möglichen Lösungen gesucht werden muss. Damit Maßnahmen wirksam greifen können, müssen deshalb zunächst die Ursachen der aufgetretenen Schwierigkeiten analysiert werden, meint Beratungsrektor und Schulpsychologe Benedikt Wagner. Ursachenforschung soll dabei immer in einer vertrauensvollen Partnerschaft von Eltern, Lehrern und Schülern geschehen. Vielfach denken Eltern bei schulischen Schwierigkeiten schnell an Nachhilfe. Nachhilfe kann als eine Maßnahme bei Leistungsschwierigkeiten in einem einzelnen Unterrichtsfach durchaus sinnvoll sein, sie sollte  jedoch zeitlich begrenzt werden. Die Ursache für schulische Probleme kann auch darin bestehen,
dass Schüler zuerst das richtige Lernen lernen müssen. Wilhelm Martin gibt den Schülern Tipps:

  • Lege genaue Lernzeiten fest (Fernseher und Computer sind dabei ausgeschaltet).
  • Gemeinsam lernen macht (mehr) Spas.
  • Mach dir einen Lernplan.
  • Belohne dich fur deine Lernzeiten.
  • Sorge fur Erfolgserlebnisse (Einteilung des Lernstoffes in kleinere Einheiten). Halte Ordnung in deinen Unterlagen.
  • Bewegung hilft beim Lernen.

Liegen die Probleme tiefer, bestehen beispielsweise Angste, Kontakt- oder  Entwicklungsschwierigkeiten, so gibt es in jedem Schulbezirk Schulpsychologen. Daneben stehen qualifizierte Beratungslehrer an jeder Schule mit Rat und Tat zur Verfugung. Mit ihnen konnte, nach Rücksprache mit den zuständigen Lehrern, Kontakt aufgenommen werden. Sollte sich eine Überforderung des Schülers abzeichnen, könnte über einen Wechsel der Schulart nachgedacht werden. In unserem gegliederten Schulsystem lässt sich immer eine dem Schüler angemessene Schulform finden. Suchen Sie in diesem Fall auch das persönliche Gespräch mit den Lehrern, die aufgrund ihres pädagogischen Wissens und ihrer Erfahrung eine fundierte Empfehlung aussprechen können. Im Halbjahreszeugnis liegt aber auch eine große Chance für einen Neuanfang, weiß Wilhelm Martin aus vieljähriger schulpraktischer Erfahrung. Er appelliert an die Eltern, durch das offene und vertrauensvolle Gespräch und ernsthafte Verständnis für die Nöte und Sorgen der Kinder und Jugendlichen eine entspannte Atmosphäre zu gewährleisten.
Beratungsfachkräfte stehen zur Verfügung. So stehen nicht nur am Tag der Zeugnisausgabe Klassenlehrer, Beratungslehrer, Schulpsychologen und Schulleiter für Gespräche bereit, sondern ebenso Schuljugendberater und die Staatliche Schulberatungsstelle in Augsburg (Hallstraße 9, 86150 Augsburg, Telefon 0821 509160. (pm)

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Stefan Hutter liest am besten
Vorlesewettbewerb 16 Sechstklässler vertraten die Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien
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Glückwünsche für den Vorlesesieger und „Seitenforscher“(von rechts): Schulamtsdirektor
Wilhelm Martin, Ruth Philipp-Schromm und Silvia Schmid freuen sich über
Stefan Hutters Erfolg beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs.

 

Foto und Text: Pawlu 

Dillingen Stefan Hutter ist Sieger im Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs. Der Schüler der Klasse 6d am Albertus-Gymnasium Lauingen setzte sich unter den 16 Schulsiegern aus den Mittel- und Volksschulen, den Realschulen und Gymnasien durch. Er wird den Landkreis demnächst im Bezirkswettbewerb vertreten. Der Vorlesewettbewerb der Sechstklässler wird alljährlich vom
Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Zum Kreisentscheid fanden sich in der Josef-Anton-Schneller-Mittelschule Dillingen auch zahlreiche Zuhörer ein, die von Rektor Markus Reutter und dem Schulchor unter Leitung von Eva Horner begrüßt wurden. Silvia Schmid übernahm die Moderation der Veranstaltung, die von den Lehrerinnen Anja Czopnik und Maria
Steidle organisiert worden war. Die Schulsiegerinnen und Schulsieger hatten einen frei gewählten
Abschnitt aus einem Jugendbuch und anschließend als Pflichttext eine Passage aus dem „Buch der seltsamen Wünsche“ von Angie Westhoff vorzutragen. Alle Teilnehmer beeindruckten mit ausgeprägter Lesetechnik. Dem Urteil der Jury stellten sich Franziska-Maren Appl (Bonaventura-
Gymnasium Dillingen), Vivien Bayer (Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule Lauingen), Laura Bogenrieder (Realschule Wertingen), Lara Cosic (Mittelschule Wertingen), Lidia Cunha (Realschule Lauingen), Daniel Dirr (Mittelschule Bissingen), Luisa Eisele (Gymnasium Wertingen), Vanja  Engelniederhammer (Bonaventura-Realschule Dillingen), Nikolas Fink (Sailer-Gymnasium Dillingen), Saa Heiler (Mittelschule am Aschberg), Stefan Hutter (Albertus-Gymnasium Lauingen),
Paul Kragl (Mittelschule Höchstädt), Nathalie Kyeremeh (Josef-Anton-Schneller-Mittelschule
Dillingen), Felix Leissner (Montessori-Volksschule Wertingen), Denniz Sawetz (Mittelschule am
Schlachtegg Gundelfingen) und Celine Ulrich (Mittelschule Wittislingen).
Trotz beeindruckender Leseleistungen waren sich Silvia Schmid, Brigitte Schöllhorn, Franz Jall,
Heinrich Wunderle und Erich Pawlu als Mitglieder der Jury schnell einig:
Stefan Hutter hatte sich mit Lesetechnik und Textinterpretation an die Spitze gesetzt.
Stefan Hutter war von Ruth Philipp-Schromm auf den Kreisentscheid vorbereitet worden. Er hatte
nicht nur einen Abschnitt aus „Tobie Lolness“ von Timothée de Fombelle, sondern auch die Passage aus dem Pflichttext perfekt vorgetragen. Sein Lieblingsfach ist Sport. In der Freizeit betreibt er Taekwondo und Fußball. Seinen Erfolg erklärt er damit, dass er schon mit vier Jahren,
angeregt von seinem älteren Bruder Hannes, lesen lernte. Begleitet wurde er zum Kreisentscheid
von seiner Mutter, Brigitte Hutter.
Schulamtsdirektor Wilhelm Martin überreichte allen Schulsiegern die Urkunden und das Buch „Norden ist, wo oben ist“ von Rüdiger Bertram. Seinen Glückwunsch an den Kreissieger verband er mit einem Zitat von Jean Paul: „Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten.“ Lesen vermittle mit dem  Einblick in die Vielfalt des Lebens die Fähigkeit zur Toleranz.
 
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