Presse

 

 
Kinder richtig fördern
Inklusion Professor Dr. Martin Grünke referierte über Lernprobleme
Prof 2013 Sachlich fundiert gab Professor Dr. Matthias Grünke aus Köln Schulleitern und Lehrkräften Ideen und Konzepte zur inklusiven Bildung mit auf den Weg. Abgebildet sind von links: Schulrat Markus Wörle, Matthias Grünke und leitender Schulamtsdirektor Wilhelm Martin.

Foto: Herreiner
Dillingen „Wir wollen eine Gesellschaft und eine Schule für alle und streben deshalb auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention konkrete schulpraktische Lösungen zum gemeinsamen  Unterricht in unseren Schulen an.“ Mit diesen Worten begrüßte Schulamtsdirektor Wilhelm Martin im Sparkassensaal in Dillingen 80 Führungskräfte und interessierte Lehrkräfte zu einem Themennachmittag, der sich mit der effektiven Förderung von Kindern und Jugendlichen mit  Lernproblemen im gemeinsamen Unterricht befasste. Ein sehr aktuelles Thema, nachdem das  Stichwort Inklusion in aller Munde ist. Im Bereich der Schulen versteht man darunter Maßnahmen zur Förderung lernschwächerer Schüler, die gemeinsam mit Normalbegabten unterrichtet werden.
Professor Dr. Martin Grünke aus Köln stellte in seinem Grundsatzreferat zunächst einige Prinzipien erfolgreichen Lernens vor. Zu diesen zählte er das sinnvolle Einordnen neuer Informationen und den Einsatz geeigneter Lernstrategien ebenso wie die Automatisierung wichtiger Fertigkeiten und die Vermeidung unnötiger Fehler. Die notwendigen individuellen Schritte zum Verstehen eines Textes und die Analyse ausgewählter Rechenfertigkeiten führten anschließend zu einer Zusammenschau hilfreicher Prinzipien einer effektiven Lernförderung. Bei der Lese- und Rechtschreibförderung habe sich laut des Kölner Wissenschaftlers die direkte Instruktion als besonders hilfreich erwiesen. Damit meint Professor Grünke einen Unterricht in kleinen, sorgfältig geplanten Schritten sowie die Vermittlung konkreter Lese und Schreibstrategien.
Eine genaue Analyse der Problembereiche, einschleifendes Üben anhand nicht zu schwerer Aufgaben
und eine möglichst umgehende Fehlerkorrektur unterstützen den Lernprozess dabei maßgeblich. Erst
dann bieten sich, so der Referent, offene Lernarrangements an. Insbesondere Kinder mit Leistungsproblemen benötigen die genannten Methoden, um angemessene Lernfortschritte machen zu können. Dass dabei von den Lehrern ein hohes Maß an diagnostischer Kompetenz verlangt werde, sei eine logische Schlussfolgerung.
Da Inklusion die Lehrkräfte vor allem im Bereich der Grundschulen und Mittelschulen vor große Herausforderungen stelle, benötigten diese vonseiten der Schulaufsicht und der Sachaufwandsträger durchaus weitere Unterstützung. (Helmut Herreiner)
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Jahresvollversammlung des Arbeitskreises „Sport in Schule und Verein“
Erfolgreiches Schulsportjahr – personelle Veränderungen
AK 2013
Alte und neue Schulsporttobleute und Fachbetreuer im Kreise der Arbeitskreisverantwortlichen und Sponsoren

Foto: Helmut Kehl
Dillingen.  Am Montag, den 04.11.13 fand die Jahresvollversammlung „Sport in Schule und Verein“ im Sparkassensaal in Dillingen im Beisein des Vertreters der Kreis- und Stadtsparkasse, Siegfried Haide statt.
Zunächst bedankte sich der Vorsitzende des Arbeitskreises, Markus Wörle bei allen Beteiligten für das erfolgreiche Schulsportjahr. Nach einem kurzen Rückblick informierte der Vorsitzende die Schulsportobleute über wichtige allgemeine Neuerungen insbesondere auch für den Bereich des Wettkampfwesen. Der Vertreter des BLSV, Alfons Strasser wies auf die Wichtigkeit des deutschen Sportabzeichens hin. Zum neuen Schuljahr gab es personelle Veränderungen. 
AK 2013
Markus Wörle überreichte zur Verabschiedung des Kreisschulobmanns für Volleyball, Herbert Wagner einen Geschenkkorb als Anerkennung für sein jahrzehntelanges, vorbildliches Engagement. Herr Stenke wurde als neuer Kreisschulobmann „Tischtennis“ vorgestellt.
Besonders erfreulich bezeichnete Markus Wörle, dass dem Arbeitskreis auch im abgelaufenen Schulsportjahr wieder umfangreiche Fördermittel zur Durchführung und Organisation der diversen Schulsportwettbewerbe im Landkreis zur Verfügung gestellt werden konnten.
Er bedankte sich bei der Sparkasse Dillingen und ihrem Vertreter, Siegfried Haide, für deren dauerhafte und nachhaltige Unterstützung des Schulsports im Landkreis über die Jahre hinweg in Form von umfangreichen Geld- und Sachspenden. Allein für das abgelaufene Wettkampfjahr beliefen sich diese wieder in einer beachtlichen Höhe von rund 3.000,-- €.
Sein besonderer Dank galt dabei auch dem Kultur- und Sportausschuss des Landkreises für die erneute Gewährung von Sportmitteln in Höhe von 2.600,-- €.
Nur durch diese verlässlichen Unterstützungsleistungen können die Schulsportwettbewerbe auf Landkreisebene auch weiterhin im bisherigen Umfang durchgeführt werden. (Markus Wörle)
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Sprachrohr sein und mitgestalten
Engagement Drei junge Menschen wollen als Landkreisschülersprecher etwas Farbe in das Schulleben bringen
 schulsprecher2013

Kümmern sich um die Belange und Probleme ihrer Mitschüler (von links): Die Schülersprecher der Mittelschulen im Landkreis Dillingen Arbana Gashi, Volkan Ekicioglu und Ronja Meitinger. Gemeinsam wollen sie schulübergreifende Projekte, wie etwa Partys oder eine Talentshow auf die Beine stellen.
 

 

Foto: Reinbold

Dillingen „Wir sind ein bisschen wie der Betriebsrat in einer Firma“, umschreibt Volkan Ekicioglu die Aufgaben, die einen Schülersprecher erwarten. Zusammen mit seinen Kolleginnen Arbana Gashi und Ronja Meitinger will sich Volkan als Schülersprecher der neun Mittelschulen im Landkreis Dillingen für seine Mitschüler einsetzen. Die jungen Menschen sehen sich ein bisschen als Brückenbauer zwischen der Lehrer- und der Schüler-Welt. Volkan setzt sich an seiner Schule,
der Mittelschule Lauingen, vor allem gegen Mobbing ein. Er hat selbst schlimme Erfahrungen mit
diesem Thema gemacht, als er noch an einer anderen Bildungseinrichtung war.
Solche Erlebnisse will er anderen ersparen. Ansonsten kümmert er sich nach eigenen Angaben meist um die „Kleinen“ an seiner Schule, für die er in diesem Jahr ein Fußballturnier organisiert. „Das ist manchmal ganz schön anstrengend“, weiß Volkan. Er ist aber nicht ganz allein mit dieser Arbeit – zusammen mit den Vertrauenslehrern und den anderen aus der Schülermitverwaltung
bilden sie ein schlagkräftiges Team.
Ronja sieht sich eher als Sprachrohr für die Probleme ihrer Mitschüler. Sie findet es wichtig, dass
auch unangenehme Themen angesprochen werden. „Es gibt viel zu wenig Leute, die den Mund aufmachen.“ Die 14-Jährige lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Bereits vor der Landkreisschülersprecherwahl musste sie darum kämpfen, als Montessorischülerin überhaupt zugelassen zu werden. Mit Erfolg, wie sich gezeigt hat. Erfolgreich war sie auch an ihrer Schule in Wertingen, wo sie sich dafür einsetzte, dass die sogenannten Patenschaften der Neuntklässler erhalten bleiben. Dabei kümmern sich die älteren und erfahrenen Schüler um die Erstklässler
und Quereinsteiger an ihrer Schule. Ronja hält das für eine sehr sinnvolle Einrichtung. Außerdem setzt sie sich für die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Schülersprechern anderer Schulen ein – mit Volkan ist sie schon auf Facebook befreundet. „Die Schüler müssen sich untereinander verbinden“, fordert sie. „Unsere Hauptaufgabe ist es, das Schulleben bunter zu machen und die Schüler zusammenzuschweißen. Toll fände sie es, wenn sie gemeinsam schulübergreifende Projekte in Angriff nehmen würden.
„Wir haben das bei der Landkreisschülersprecherwahl schon besprochen, dass wir uns auch einmal nachmittags treffen wollen“, erzählt Ronja. In Arbana hat sie schon eine Mitstreiterin gefunden. Die 16-Jährige aus Höchstädt will eine Talentshow auf die Beine stellen, bei der Schüler ihr Können beweisen dürfen. „Ich organisiere gerne etwas“, sagt sie über sich. Die 16-Jährige aus Höchstädt wirkt auf den ersten Blick ruhig und ausgeglichen, doch Ungerechtigkeiten bringen sie auf die Palme. „Es interessiert mich nicht, was andere Leute über mich denken – wenn es Probleme an meiner Schule gibt, dann will ich einschreiten“, sagt Arbana. Schwierigkeiten gibt es im täglichen Schulbetrieb zur Genüge. Und nicht nur Schüler gehen mit ihren Anliegen auf sie zu. Auch Lehrer wenden sich an die Schülersprecher, wenn sie Schwierigkeiten mit einer Klasse hätten. In der Position des Schülersprechers lasse sich tatsächlich etwas bewirken, sagt Arbana. Daher tritt sie am kommenden Montag in Augsburg sogar zur Bezirksschülersprecherwahl an. Nur der Rummel umdiese Wahl ist ihr etwas unangenehm.
„Da muss ich ein Plakat mit einem Steckbrief von mir erstellen – da bin ich nicht ganz so begeistert“, sagt sie. Die Arbeit eines Schülersprechers kostet manchmal richtig Kraft, weiß Ronja. Manchmal gehe ihr der Job schon auf die Nerven, gibt sie zu. Aber über den Kopf wüchsen ihr die
Aufgaben nicht. „Man wird stärker mit der Zeit. Am Anfang war’s anstrengend – jetzt ist es genial“, sagt sie lächelnd. Schön findet Volkan, dass auch etwas zurückkommt. Er hat schon Schüler erlebt, die sich bei ihm dafür bedankt haben, wenn er sich für sie eingesetzt habe: „An solchen Tagen überwiegt der Spaß an dem Job.“ (Reinbold Stefan)
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Ulrich Steixner führt weiter die Pädagogen
Versammlung Neuwahlen im Lehrerinnen- und Lehrerverband
Dillingen Ulrich Steixner wird auch die nächsten zwei Jahre mit der gleichen „Mannschaft“ den BLLVKreisverband Dillingen führen. Im Stadthotel Convikt fand im voll besetzten Altdeutschen Zimmer die Generalversammlung statt. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder legte Ulrich Steixner einen sehr umfangreichen und detaillierten Rechenschaftsbericht vor, in dem sein großes Engagement zum Ausdruck kam. Sein Dank für eine vorbildliche Zusammenarbeit galt
den anderen Mitgliedern des Vorstands.
Besondere Erwähnung fand der Zuwachs an neuen Mitgliedern. Die beiden Rechnungsprüfer
Ignaz Sandtner und Heinrich Gärtner bestätigten absolute Korrektheit bei der Verwaltung der Finanzen durch Karl Burkart. Unter der Leitung von Anton Grotz erbrachten die Neuwahlen bei allen Positionen einstimmige Ergebnisse: Vorsitzender Ulrich Steixner, Zweite Vorsitzende Verena Bürkner, Schriftführerin Christina Schoupa, Anton Grotz Pensionistenvertreter und Karl Burkart Schatzmeister. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Ignaz Sandtner und Heinrich Gärtner.
Die Referate wurden wie folgt verteilt: Patrizia Wehner (Grundschule), Carolin Wanner (Mittelschule), Werner Günther (Förderschule), Erna Kratzer-Schrezenmeir (Fachlehrer EG), Bernhard Seibert (Fachlehrer MT), Birgit Kerker (Förderlehrer), Patricia Laube (Englisch), Julia Bühler (ABJ), Gerlinde Scheit-Mayer (Verwaltungsangestellte), Sylvia Leitner (Beratungslehrer),
Sonja Korner (Betreuungslehrerin), Christiane Grandé (Schulleitung), Werner Günther (Homepage). Als letzten Tagesordnungspunkt stellte Ulrich Steixner eine neue Satzung für den Kreisverband Dillingen vor, die einstimmig verabschiedet wurde. (pm)
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Authentischer Blick in die Arbeitswelt
Kooperation Josef-Anton-Schneller-Schule und Aldi Süd besiegelten Schulpartnerschaft

Jochen Kläger (links) und Schulleiter Markus Reutter unterzeichneten im Beisein von Schülern die Vertragsurkunde für die Schulpartnerschaft.

 

Foto: Reinbold

Dillingen „Gemeinsam sind wir stark“ – das sang der Schülerchor der Josef-Anton-Schneller-Mittelschule in Dillingen bei der Unterzeichnung der Schulpartnerschaft mit Aldi Süd Kleinaitingen. Der Titel solle verdeutlichen, wie gut die Schule und der Handelskonzern bereits zusammenarbeiteten, betonte Schulleiter Markus Reutter in seinem Grußwort und wies den Weg für die Zukunft: „Gemeinsam wollen wir noch stärker werden.“ Die Schule biete bereits in Sachen Berufsorientierung eine breite Palette an Angeboten, etwa eine regelmäßige Berufsinformationsmesse, erläuterte Reutter. Derzeit besuchten die achten Klassen ein Berufsinfo
Camp in Ottobeuren. „Jetzt kommt Aldi und stärkt uns in dieser Hinsicht noch mehr.“
Beide Seiten würden von einer solchen Partnerschaft profitieren, prophezeite Schulamtsdirektor
Wilhelm Martin. Unternehmen müssten Kontakte knüpfen, um kompetentes Personal und gute Fachkräfte zu gewinnen, während die Schüler einen breiten und authentischen Blick in die Anforderungen der modernen Arbeitswelt erhielten. In diesem Sinne fragte Jochen Kläger, Leiter Verkauf Aldi Süd Kleinaitingen: „Was haben wir davon?“ Der Konzern versuche beständig,
qualifizierte junge Leute für sich zu begeistern. „Wenn wir uns als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren wollen, kommen wir um die Schulen nicht herum“, sagte Kläger.
Er dankte Regina Lindig von der IHK, die sich als „Partnervermittlung“ betätigt hatte. Die wusste um die Schwierigkeit derartiger Projekte. „Solche Kontakte sind kein Tagesgeschäft, sondern zusätzliche Arbeit.“ Es sei ein großes Anliegen der IHK, in Zeiten sinkender Schülerzahlen und steigender Berufsanforderungen, Schule und Wirtschaft zusammenzubringen. Auch die IHK
verfolge damit Ziele: „Wir wollen, dass die duale Ausbildung erhalten bleibt“, erklärte Lindig. Den guten Willen – für eine gelingende Beziehung unverzichtbar – attestierte Dillingens Zweiter Bürgermeister Franz Jall den beiden Partnern, „jetzt geht es um den Vollzug“. (Stefan Reinbold)
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Markus Stuhler neuer Konrektor
Einführung Posten an der Lauinger Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule angetreten

Amtseinführung in Lauingen
(von links): Benedikt Wagner, Markus Stuhler, Bürgermeister Wolfgang Schenk, Schulrat Markus Wörle.

Foto: MS

Lauingen Seit dem 1. August heißt der neue Konrektor der Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule Lauingen Markus Stuhler. In der kürzlichen offiziellen Amtseinführung hieß ihn Beratungsrektor Benedikt Wagner (in Vertretung für die verhinderte Schulleiterin Josefa Strehle) willkommen und betonte, dass es ihm durch seine zupackende und zuverlässige Art in kurzer Zeit gelungen sei, in Lauingen heimisch zu werden.
Schulrat Markus Wörle sagte, dass der neue Konrektor als „Brücke“ zwischen Kollegium und
Schulleitung ein Teamplayer sein müsse, der für ein Klima des kooperativen Lernens in der Schule sorgen müsse. In seinen Funktionen im öffentlichen Leben, u. a. als Stadtrat und Vorsitzender des TV Lauingen, habe er schon längst seine Eignung als kooperative Führungskraft bewiesen. Bürgermeister Schenk war sichtlich erfreut, dass ein „echter Lauinger“ den Zuschlag für dieses verantwortungsvolle Amt erhalten hat. Er schätze an seinem Stadtratskollegen dessen  „ausgleichende Art, alles mal anzuhören“, um dann den Konsens oder Mittelweg finden zu können. Konrektorin Irmgard Daub gratulierte Markus Stuhler im Namen der benachbarten Grundschule zu seiner Ernennung. Stuhler versprach, daran mitarbeiten zu wollen, dass „die Schüler im Mittelpunkt stehen, Leistung abverlangt sowie individuell gefördert wird“ und „die Schule ein Ort ist, wo alle gerne hingehen.“ (pm)
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Ein Willkommen für die neue Schulleiterin
Sabine Stahl-Schnitzler wurde in Wertingens Mittelschule  offiziell eingeführt
Herzliche Gratulationen zur Einführung als Schulleiterin der Mittelschule Wertingen nahm Sabine Stahl-Schnitzler entgegen. Auf dem Bild: (von links) Bürgermeister Willy Lehmeier, Konrektor Franz Singheiser, Schulleiterin Sabine Stahl-Schnitzler, Schulrat Markus Wörle und Schulamtsdirektor Wilhelm Martin.
Foto: Bunk
Beste Stimmung herrschte bei der Einführung der neuen Schulleiterin Sabine Stahl-Schnitzler in der Mittelschule Wertingen. „Ein gutes Gefühl der Übereinstimmung“ bestätigte sie ihren Gästen, unter anderem Vertreter der benachbarten Schulen und die Kollegen der Mittelschule, die sie herzlich willkommen hießen. Übereinstimmung einmal deshalb, weil Teile der Begrüßungsrede von Schulrat Markus Wörle vom Schulamt Dillingen mit ihrem eigenen Entwurf übereinstimmten. Außerdem: „Egal wem ich begegnet bin, ich bin freundlich und wohlwollend aufgenommen worden“, meinte sie und lobte die Mittelschule als gepflegtes und gut ausgestattetes Haus. „Wertingen wird seinem Ruf als Schulstadt gerecht“, sagte sie infolgedessen und verwies darauf, dass Ausgaben in Schulen sich immer lohnen, da sie Investitionen in Kinder sind.
Neue Rektorin hat an der Uni Augsburg studiert.
Schulrat Markus Wörle beschrieb „beeindruckende pädagogische und schulische Wirkungsfelder“ von Sabine Stahl-Schnitzler. An der Universität Augsburg studierte sie, machte 1985 die erste und 1987 die zweite Lehramtsprüfung. Neben einer Ausbildung zur Qualifizierten Beratungslehrerin war sie Klassenlehrerin, ebenfalls im M-Zweig. Auch als Konrektorin hielt sie noch Unterricht von der fünften bis zur zehnten Klasse.
„Diese Kompetenz stellt ein solides Fundament für gelingende und gute Führung dar“, erklärte Wörle. Wozu seiner Meinung nach eine gelebte, echte wertschätzende Grundeinstellung gehört. Was unter anderem bedeute, dass sowohl Schüler, Lehrer als auch Schulleiter bei ihrer Identitätsfindung begleitet werden.
Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier, Vorsitzender des Mittelschulverbands Wertingen, hieß die neue Schulleiterin ebenfalls herzlich willkommen. Er dankte allerdings vorab Konrektor Franz Singheiser für seinen hervorragenden Einsatz beim Wechsel der Schulleitung.
Alle miteinander waren begeistert von der musikalischen Umrahmung der Veranstaltung durch die schwungvollen Stücke des Lehrerorchesters. „Ich freue mich schon darauf, Sie bei weiteren Feiern wieder zu hören“, meinte die neue Schulleiterin erfreut. (Brigitte Bunk)
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Dienstjubliare geehrt

Bild: Georg Brenner
Ehrungen für 40 Jahre Schuldienst: Josef Kreuzer, Elisabeth Baumgartner (beide Mittelschule Wertingen), Ingeborg Wagner, Heinz Neumann (beide Grundschule Höchstädt), Ingeborg Beinhofer (Mittelschule Höchstädt), Marianne Gems, Emma Pfister (beide Grundschule Bissingen), Margaretha Liepert (Grundschule Schwenningen), Josef Riegg (Mittelschule Lauingen) und Viktoria Meitinger-Huyer (Grundschule Wittislingen)
Ehrungen für 25 Jahre Schuldienst: Brigitte Baur (Mittelschule Wertingen), Yvonne-Carla Knoops (Grundschule Dillingen), Sabine Walter (Grundschule Gundelfingen), Christine Scheffler (Mittelschule Weisingen) und Helmut Herreiner (Mittelschule Bissingen).
„Sie haben in Ihrem bisherigen Lehrerdasein viel auf den Weg gebracht, sich Ihren Aufgaben stets mit Tatkraft und Energie gewidmet und viel Gespür für die Belange der Kinder, Jugendlichen und Erziehungsberechtigten bewiesen.“ Mit diesen Worten dankte Leitender Schulamtsdirektor Wilhelm Martin vom Staatlichen Schulamt Dillingen auch im Namen von Schulrat Markus Wörle im Rahmen einer Jubiläumsfeier im Theaterkeller der Grundschule und Mittelschule Höchstädt denjenigen Lehrkräften aus dem Bereich des Schulamtes, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges beziehungsweise 25-jähriges Dienstjubiläum feiern können. „Heute haben sich damit 525 Jahre Lehrerarbeit versammelt“, zählte Schulamtsdirektor Wilhelm Martin die Jahre des pädagogischen Wirkens von zehn Lehrkräften, welche seit 40 Jahren im Schuldienst sind, sowie von fünf Lehrkräften, die sich seit 25 Jahren im Schuldienst befinden, zusammen. Wie sehr sich der schulische Alltag seither für die Lehrkräfte, die Schulleitungen und auch die Schulaufsicht weiterentwickelt hat, das wurde aus den teils amüsanten, teils nachdenklichen Rückblicken der Dienstjubilare deutlich, als sie von ihren Anfangsjahren und von den beruflichen Herausforderungen an ihren Dienstorten zurückblickten. Stetige Weiterentwicklung war angesichts des Wandels gesellschaftlicher Strukturen und Normen, des Schülerklientels und der Schülerzahlen, der technischen und medialen Entwicklungen, der Rahmenvorgaben von oben und nicht zuletzt auch der Erwartungen der Eltern immer vonnöten. Und dennoch übten die Jubilare, wie sie selbst nahezu übereinstimmend feststellten, ihren Beruf über all die Jahre gerne aus, vor allen Dingen, weil ihnen die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Lebensfreude, ihrer Unbekümmertheit, aber auch ihren Schwierigkeiten ans Herz gewachsen sind. „Es kommt eben doch immer auf jeden Einzelnen an. Und wie dieser Einzelne an seine Aufgaben herangeht, das entscheidet über seinen Erfolg“, schloss Schulamtsdirektor Wilhelm Martin seine Dankesworte an die Geehrten und überreichte ihnen zusammen mit Schulrat Markus Wörle die Dankurkunden der Regierung von Schwaben im Namen des Freistaates Bayern. 
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Presseerklärung des Staatlichen Schulamtes Dillingen
zum Schuljahresbeginn 2013/2014
Das Schuljahr 2013/14 im Landkreis Dillingen kann beginnen - 
Für 787 ABC-Schützen beginnt die Schulzeit 

Für das neue Schuljahr sind die pädagogischen und organisatorischen  Planungen an den Grund- und Mittelschulen abgeschlossen, heißt es beim Staatlichen Schulamt in Dillingen. „Alle Klassen sind mit Lehrkräften versorgt, sowohl der Pflichtunterricht als auch schwerpunktmäßig angebo-tener besonderer Unterricht in Form von Arbeitsgemeinschaften und Neigungsfächern können ab Donnerstag an allen Schulen ordnungsgemäß beginnen“, sagt Schulamtsdirektor Wilhelm Martin. Ergänzend fügt er hinzu: „Die Verbesserung der Eckwerte der Lehrerversorgung sicherte unsere pädagogischen Möglichkeiten sowohl in den Grundschulen als auch in den Mittelschulen.“

Zahlenspiegel

Schüler-und Klassenzahlen

Grundschüler insgesamt

davon Schulanfänger

Grundschulklassen

Durchschnittliche Klassenstärke

Mittelschüler insgesamt

Mittelschulklassen

durchschnittliche Klassenstärke

Schülerzahl gesamt

Klassenzahl gesamt

2012/13

3534

834

162

21,81

2169

109   

19,90

5703

271

2013/14

3390

787

158

21,45

2129

109

19,53

5519

267

Zu-/Abnahme

-144

-47

-4

-0,36

-40

0

-0,37

-184

-4

Personelles: Sabine Stahl-Schnitzler wechselt als neue Rektorin von der Goethe-Mittelschule Augsburg-Lechhausen an die Mittelschule Wertingen. Folgende stellvertretende Schulleiterstellen werden neu besetzt:  Martina Ott - Peter-Schweizer-Grundschule Gundelfingen a. d. Donau; Hans-Jürgen Seifert – Grundschule Wertingen; Markus Stuhler – Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule Lauingen. Den schulpsychologischen Dienst verstärkt Frau Lehrerin Cornelia Michel an der Grundschule Dillingen. Zu neuen Fachberater/innen werden bestellt: Ute Leister - Fachberaterin Wirtschaft; Bernhard Seibert - Fachberater Informatik; Jürgen Leicht - Daten-schutzbeauftragter am Staatlichen Schulamt Dillingen. Ganz besonders willkommen heißen wir 29 junge Lehrkräfte im Referendariat oder als Lehrkräfte mit beiden Staatsexamen an unseren Grund- und Mittelschulen. Für den Einsatz bei Unterrichtsausfällen und Erkrankungen stehen in Form einer mobilen Reserve 27 Lehrkräfte zur Verfügung.
Sprachförderung: Zur Unterstützung einer besseren Beherrschung der Sprache bei Kindern mit geringen Deutschkenntnissen sind zusätzliche Fördermaßnahmen im Umfang von 181 Wochen-stunden angesetzt. Dabei werden in fast allen Grundschulen des Landkreises ganzjährige Sprachkurse (sog."Vorkurse") für Kindergartenkinder angeboten, die nächstes Jahr in die Schule kommen. Erstmalig werden durch zusätzliche Finanzmittel Sprachkurse in den Kindertagesein-richtungen auch für Kinder mit deutscher Muttersprache durchgeführt. Um den Übergang von den vorschulischen Einrichtungen in die Schule zu unterstützen, werden ebenfalls erstmalig über die Kampagne "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern in Kindertageseinrichtungen und Schule" bewährte und qualitätsgeprüfte pädagogische Projekte mit dieser Zielrichtung von Grundschullehrkräften durchgeführt. Der muttersprachliche Unterricht in türkischer Sprache sowie eine islamische Unterweisung in deutscher Sprache wird in bisherigem Umfang fortgeführt. 
Mittelschulen: Mittlere-Reife-Klassen gibt es an den Schulstandorten Dillingen, Gundelfingen, Höchstädt, Weisingen, Wittislingen und Wertingen. Ein besonderer Schwerpunkt der bayeri-schen Mittelschule sind die Projekte zur vertieften Berufsorientierung mit Unterstützung der Arbeitsagentur Donauwörth, um den Einstieg der künftigen Auszubildenden in die Berufswelt bestmöglich vorzubereiten und zu fördern; dafür werden Unterstützungsprojekte an den Schulen im Gesamtpaket mit ca. 132.000 €uro finanziert. Das seit vielen Jahren sehr erfolgreiche und bewährte Konzept einer landkreisbezogenen sog. P-(Praxis)-Klasse in Lauingen wird auch im neuen Schuljahr weitergeführt, unterstützt durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF). Dabei werden Schülerinnen und Schüler theorieentlastet in besonderer Verzahnung zwischen Schule und Betrieben unterrichtet. Der Schulversuch zum Unterricht in einer M5-Klasse und einer M6-Klasse an der Aschbergschule in Weisingen wird fortgesetzt. Ins zweite Jahr führen wir das erfolgreiche und stark nachgefragte Konzept „9plus2“ an den Standorten Dillingen und Lauingen; dabei werden besonders engagierte und gute Schüler mit dem Zeugnis des "Quali" in zwei weiteren Jahren zum Mittleren Bildungsabschluss geführt.
Betreuungsangebote: In den "gebundenen" Ganztagsklassen der Grund- und Mittelschulen Dillingen, Gundelfingen, Höchstädt, Lauingen, Wertingen und Syrgenstein-Bachhagel wird der Pflichtunterricht auf Vormittag und Nachmittag verteilt; über den ganzen Tag hinweg wechseln Unterrichtsstunden mit Übungs- und Studierzeiten sowie sportlichen, musischen und künstlerisch orientierten Fördermaßnahmen. Zusätzliche unterrichtliche Angebote und Fördermaßnahmen wie Hausaufgabenhilfen, Projekte zur Freizeitgestaltung, Berufsorientierung ergänzen sinnvoll die Lernzeiten. "Offene" Ganztagesangebote unterstützen den Bildungsauftrag an den Schulen in Bissingen, Lauingen, Wittislingen, Dillingen, Wertingen, Höchstädt und Weisingen. Der stundenplanmäßige Unterricht (vormittags) wird am Nachmittag ergänzt durch Hausaufgabenbe-treuung und Freizeitangebot mit sportlichen, musischen und gestalterischen Aktivitäten. Mittagsbetreuung bieten alle mittleren bis großen Grundschulen als ergänzende unterrichtliche und erzieherische Maßnahme und zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.
Jahrgangskombiniertes Unterrichten: Lerngruppen 1 mit 2: Grundschule Dillingen (Außenstellen Steinheim und Fristingen); Grundschule Wertingen (Binswangen); Grundschule Höchstädt; Grundschule Lauingen. Lerngruppen 3 mit 4: Grundschule Wertingen (Binswangen); Grundschule Lauingen. 
Inklusion: Um der Forderung der UNO-Charta auf ungehinderten Zugang von Kindern mit Beeinträchtigungen in der Regelschule zu gewährleisten, werden an der Grundschule in Lauingen in Verbindung mit dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Dillingen Schülerinnen und Schüler "inklusiv" unterrichtet. Die ergänzende Umsetzung des Inklusionsgedanken gelingt durch das pädagogische Konzept von Kooperationsklassen der ersten bis sechsten Jahrgangsstufen in Dillingen, Lauingen und Höchstädt; dabei werden ehemalige Schüler des Förderzentrums Dillingen auf eine erfolgreiche Rückführung an ihre örtliche Grund- und Mittelschule vorbereitet bzw. bereits in die örtliche Regelklasse integriert.
Weitere pädagogische Projekte/Aktivitäten: Der Schulversuch „Flexible Grundschule“ an der Grundschule Höchstädt wird fortgeführt, weiterhin begleitet von der Stiftung Bildungspakt Bayern und dem bayerischen. Kultusministerium. Ziel des Schulversuchs ist es, das erste schulische Angebot verstärkt an die individuelle Entwicklung des einzelnen Kindes anzupassen. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die flexible Gestaltung des Unterrichts in der Eingangsstufe. Diese Eingangsstufe können die Kinder in einem individuellen Tempo in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen. Durch die flexible Verweildauer wird der Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler beim Schuleintritt noch besser Rechnung getragen und ihre schulische Laufbahn optimal unterstützt. Für die vielfältigen Herausforderungen eines zeitgemäßen Unterrichts (z. B. aktuelle didaktische und methodische Angebote, Durchführung von Projektunterricht, Schulung der Diagnose-Kompetenzen der Lehrer, Supervision zur Berufsentlastung, Lehrplananpassungen etc.) wird ein umfangreiches, kompetenzerweiterndes und bedarfsgerechtes Fortbildungsangebot angeboten. Schulrat Markus Wörle hat dazu ein detailliertes Angebot  erarbeitet, das Schulen und Lehrkräfte mit folgenden besonderen Schwerpunkten unterstützt:
Im Bereich der Grundschulen steht die Einführung des neuen Lehrplans „LehrplanPLUS“  im Mittelpunkt. Hierbei werden alle Lehrkräfte, die in einer Grundschulklasse unterrichten, an mehreren Nachmittagsveranstaltungen zu den Fachinhalten und zur Neuausrichtung des kompetenzorientierten Unterrichtens verpflichtend fortgebildet.  Ferner werden im Auftrag des bayerischen Kultusministeriums und in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Unterrichtseinheiten zur Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Verständnisses von Grundschulkindern erprobt.
Im Bereich der Mittelschulen werden alle Lehrkräfte, die Englisch unterrichten, in einer Fortbil-dungsinitiative in mehreren Teilen weitergebildet. Zudem findet unter dem Stichwort „Mathe-Plus“ eine mehrphasige Schwerpunktfortbildung zum Mathematikunterricht an Mittelschulen statt.
Ergänzend werden für alle Lehrkräfte Fortbildungsveranstaltungen zur Lehrergesundheit, zum Sportunterricht, zum richtigen Umgang mit Medien und sozialen Netzwerken sowie zur Gewalt- und Mobbingprävention angeboten.
Nach wie vor richten die Schulen und das Schulamt ihr besonderes Augenmerk auf Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten: das breite Angebot von Jugendsozialarbei-tern an Schulen, von qualifizierten Beratungslehrern, den Schulpsychologen Benedikt Wagner, Martina Ott, Cornelia Michel sowie der mobilen Erziehungshilfe des Sonderpädagogischen För-derzentrums Dillingen begleiten und unterstützen im Bedarfsfall diese Schülerinnen und Schüler.
Zusammenarbeit von Schule und Erziehungsberechtigten: Entscheidende Bedeutung für das Gelingen schulischer Arbeit kommt jedoch der vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten - Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung und Schulaufsicht - zu. Auftretende Fragen und Probleme sollen stets in einem offenen Gespräch geklärt und eine einvernehmliche Lösung zum Wohle der Schülerinnen und Schüler gefunden werden. Deshalb der Rat von Schulamtsdirektor Martin: „Halten Sie Kontakt mit der Schule, motivieren Sie Ihr Kind durch Ihre interessierte und nachfragende häusliche Begleitung." (Wilhelm Martin, Schulamtsdirektor)
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Vorsicht Schulkinder!

Im Bild links: Stefan Mayr, Fachberater für Verkehrs- und Sicherheits-erziehung, Markus Wörle, der für Verkehrs- und Sicherheitsfragen zuständige Schulrat, Ingrid Wais, Rektorin, Ferdinand Heinrich, Sicherheitsbeauftragter der Grundschule Haunsheim und einige Schulkinder
Die Zacharias-Geizkofler-Grundschule Haunsheim erhält zum Schulbeginn 2013 von der Kreisver-kehrswacht drei neue Spannbänder zur Erhöhung der Schulwegsicherheit.

 

Die ersten Wochen im neuen Schuljahr sind für viele Verkehrsteilnehmer gefährlich. Für ABC-Schützen ist der Schulweg neu, der Unterricht noch ungewohnt und die Aufregung groß. Kinder sind daher oft unkonzentriert unterwegs und können beispielsweise Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen. Daher ist gerade für Autofahrer besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten. Die 60 leuchtend gelben Spannbänder der Verkehrswacht, die im Landkreis Dillingen zu Schuljahresbeginn in der Nähe von Schulen oder am Ortseingang angebracht werden, sollen Autofahrer an eine vorausschauende und rücksichtsvolle Fahrweise erinnern. In der gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit der Verkehrswacht und der Schulen haben sich die Banner bestens bewährt und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Schulwegsicherheit.
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Eine Partnerschaft zwischen Schule und Unternehmen
IHK will Kooperationen im Landkreis voranbringen

Foto und Text: Gaugenried
Seit Jahren gibt es eine Kooperation der Mittelschule Gundelfingen mit Gartner Extrusion, die nun durch eine offizielles Zertifikat bekräftigt wurde (von links) Wolfgang Haschner, Alfred Hornung, Dieter Wedding, Regina Lindig, Alfred Schneid und Lorenz Lenzer.
Es ist eine ganz besondere Form von Unterricht. Da fertigen Azubis von Gartner Extrusion im Werkunterricht mit den Schülern der Gundelfinger Mittelschule aus Aluminiumprofilen einen Stiftehalter, gestalten eine Chemiestunde oder üben mit ihnen das Telefonieren für die Bewerbungsphase. Vor drei Jahren begann in der Gärtnerstadt die Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsunternehmen und der Bildungseinrichtung, die im benachbarten Baden-Württemberg schon gang und gebe ist.
An der Höchstädter Mittelschule hat man diese Möglichkeit schon ein Jahr zuvor für sich entdeckt und eine Kooperation mit einem baden-württembergischen Unternehmen geschlossen, um den Schülern dadurch verhältnismäßig unbekannte Berufe schmackhaft zu machen, wie Rektor Georg Brenner erklärt. „Dadurch haben wir jedes Jahr zuverlässig auch Schüler mit nicht so guten Leistungen vermitteln können.“ Nach den ersten positiven Erfahrungen sei man so einer neuen Partnerschaft mit der Firma Grünbeck positiv gegenübergestanden. Und, das, sagt Anne Schultz, sei eine Win-Win-Situation. Sie biete dem Unternehmen zum einen die Chance, die Vielfalt der Berufe im Haus vorzustellen. Andererseits profitierten die Schüler von der Beschäftigung mit der Berufswelt. „Wir wollen die Schüler grundsätzlich dabei unterstützen, sich zu überlegen welche Interessen sie haben, welche Eignungen und Talente. Und wie man so einen Beruf für sich finden kann.“ Das passiert in Höchstädt mit mehreren Bausteinen, die gemeinsam erarbeitet wurden – von der Betriebserkundung über Praktikumsplätze bis hin zu Einheiten, bei denen sich Azubis und Schüler begegnen.
Die Projekte in Höchstädt und Gundelfingen – sie sind für Wolfgang Haschner von der IHK beispielgebend und sollen in den kommenden Wochen und Monaten in Nordschwaben Schule machen. Ziel sei es, so Haschner bei einer Informationsveranstaltung der Dillinger Wirtschaftsjunioren zum Thema, bis zum Sommer 20 weitere Verbindungen zwischen Unternehmen und Schulen zu knüpfen. Schon jetzt gebe es zwar viele Wege, aufeinander zuzugehen. „Trotzdem hat eine Studie gezeigt, dass sich Schüler und Betriebe mehr Transparenz wünschen.“ Hier sei eine derartige Kooperation, besonders auch in Zeiten des Fachkräftemangels, ein wertvolles Instrument.
Regina Lindig, die bei der IHK für das Projekt verantwortlich ist, zeigte im Anschluss auf, welche Strukturen eine solche Zusammenarbeit fruchtbar machen. So solle diese auf mindestens fünf bis zehn Jahre angelegt und breit in der Schule verankert sein. Die Schule profitiere so unter anderem durch neue Lernsituationen und einen praxisnah gestalteten Unterricht. Für das Unternehmen ergäbe sich auf der anderen Seite die Möglichkeit, Schüler frühzeitig für sich zu begeistern, deren Ausbildungsreife positiv zu beeinflussen und ganz allgemein etwas für das eigene Image zu tun.
Ganz nebenbei sei das Projekt auch nicht als Einbahnstraße gedacht. „Die Schulen sollten auch etwas zurückgeben. Vielleicht tritt ja die Schulband bei der Weihnachtsfeier auf, oder eine Gruppe übernimmt da das Catering.“ Auch an der Höchstädter Mittelschule haben sich die Schüler deshalb etwas besonderes überlegt. Sie haben für die Grünbeck-Firmenzeitung einen Artikel über den Wassertag geschrieben.
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Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Dillingen - Da schau her!
Bereits zum vierten Mal führte der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT diesen Wettbewerb für wirtschaftliche Schulprojekte durch und nahm in einer kleinen Feierstunde an der Mittelschule Wittislingen die Verleihung der Sonderpreise vor, zu der die gastgebende Schulleiterin Angelika Riesner Vertreter aus drei verschiedenen Schularten begrüßen durfte.
Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, einer der beiden Vorsitzenden des Arbeitskreises, gewährte einen kurzen Überblick über den Wettbewerb, bei dem die Aktionen der Mittelschulen Weisingen und Wittislingen sowie ein Kooperationsprojekt der St.-Bonaventura Realschule Dillingen und der Regens-Wagner-Schule Dillingen ausgezeichnet wurden. Diese drei Projekte seien von den Juroren als besonders nachhaltig beurteilt worden und wurden mit einem Geldpreis von je 100.- Euro bedacht.
Die Dillinger Schülerfirma BonaRegens besteht seit mehreren Jahren und setzt sich aus ca. 20 Schülerinnen und Schülern zusammen, die sich unter anderem der Fertigung von Buttons verschrieben hat. Ob Namens- oder Motivbuttons, solche mit Spiegel oder Flaschenöffner – viele hundert wurden bereits an den Kunden gebracht. Ein besonderes Augenmerk legten die Schüler aber auch auf das Marketing: so stellten die von Studienrätin Katja Kling und HPU Andreas Traeger betreuten Schüler ihr Produkt auf der WIR in Dillingen oder der Schülerfirmenmesse in Fürth vor und auch ein Internetauftritt weist auf das Projekt hin. Und die Schülerfirma existiert weiter und kümmert sich um die Erweiterung ihres Angebots.
In ihrem „Aschberglädle“ boten die Klassen 9a und 7M der Mittelschule am Aschberg in Weisingen dreimal in der Woche Schülerbedarf wie z. B. Hefte oder Schreibzeug zu handelsüblichen Preisen an. Dazu gestalteten die Schülerinnen und Schüler eine Abstellkammer in einen attraktiven Verkaufsraum, in dem die Waren angemessen präsentiert werden können. Im Vorfeld suchten die Schüler nach Sponsoren, um die Kosten des Umbaus mitfinanzieren zu können, wobei auch der bisher erzielte Gewinn in die Ausstattung des Ladens gesteckt wurde. Unter Anleitung der Lehrer Jürgen Leicht und Peter Schallmoser-Schlögl erlernte man schließlich Grundlagen der Buchführung. Auch hier ist die Nachhaltigkeit des Projekts gesichert – das Aschberglädle wird weitergeführt.
Von der gastgebenden Wittislinger Schule präsentierte die Klasse 8bM ein Verköstigungsprojekt bei der Schuleinschreibung der zukünftigen Erstklässler. So stellten die Schülerinnen und Schüler mit Lehrerin Emanuela Brenner und Fachoberlehrerin Elisabeth Letzing-Seidl für einen Nachmittag Kuchen und Getränke bereit. Darüber hinaus wurde viel für das Gelingen des Projektes getan: So wurde für die Kleinen eine Mal- und Bastelecke eingerichtet, für die Erwachsenen gab es einen Infotisch mit Prospekten, Materialien und Büchern. Das Projekt gewann in der Folge an Dynamik und fand einen guten Monat später eine Fortsetzung mit einer Schulhausrallye mit den zukünftigen Erstklässlern, die später dann auch noch im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages von den Schülerinnen und Schülern der M-Klasse besucht wurden.
Alle drei Projekte würdigte der Vorsitzende seitens der Wirtschaft, Sparkassendirektor Thomas Schwarzbauer, als besonders gelungene Beispiele für wirtschaftsorientiertes Handeln. Dabei sei eine optimale Passung an die Fähigkeiten und Begabungen der Schüler gelungen, vor allem aber immer wieder evaluiert worden, um eine möglichst optimale Kundenbindung zu erzielen. Für den in diesem Jahr wieder für alle weiterführenden Schulen laufenden Wettbewerb wünschte sich der Gratulant qualitativ ebenso hoch stehende Beiträge.
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Abschied mit Lachen und Weinen
  Zusamaltheim Nach über 40 Dienstjahren als Lehrerin ging Gisela Müller – die langjährige Rektorin der Grundschule Zusamaltheim – in den wohlverdienten Ruhestand. Die ganze Schulfamilie verabschiedete sich von ihrer Chefin in einer zweitägigen Feier.
Ein kleines internes Fest mit Musik, Tanz, Gedichten und vielen Geschenken fand schon einen Tag vorher statt.
Bei der offiziellen Verabschiedung traten alle Schüler gemeinsam unter der Leitung von Bernadette Graf mit dem Musikspiel „Das Herz eines Adlers“ auf. Die Botschaft war es, den oft schweren Übergang in einen neuen Lebensabschnitt zu schaffen. Nach über zehn Jahren an der Schule Zusamaltheim ging Gisela Müller nun, wie sie selbst sagte, „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“.
Bürgermeister Wolfgang Grob erinnerte in seiner Rede daran, dass Müller die erste Rektorin seit Bestehen der Schule war. 2002 kam sie als Konrektorin an die Zusamaltheimer Schule und im Jahr 2007 übernahm sie dann die Schulleitung. Beide Vertreter des Schulamtes Dillingen, Schulamtsdirektor Wilhelm Martin und Schulrat Markus Wörle waren anwesend und würdigten das außerordentliche Engagement der Pädagogin.
Neben Schülern, Lehrern, Eltern, Pfarrer Pater Mathew Biju, Rektoren und Kollegen von umliegenden Schulen, nahm auch die ganze Familie Müller an der Feierlichkeit teil.
Elternbeiratsvorsitzende Margot Belli gab in einer sehr bewegenden Rede – bezugnehmend auf das Singspiel – Gisela Müller die Worte „…flieg und finde dein Glück…“ mit auf den Weg. (pm)
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Die „Chefin“ der Schule wechselt
Gisela Müller geht in Ruhestand. Christiane Grandé wird Rektorin
Zusamaltheim/Wertingen Für Gisela Müller endet am kommenden Freitag der Schulalltag. Die 64-jährige Rektorin der Volksschule Zusamaltheim tritt in den Ruhestand. Ab Montag wird Christiane Grandé die Geschicke an Zusamaltheims Schule lenken.
Im April wird Gisela Müller ihren 65. Geburtstag feiern. Für sie ist das die passende Zeit zum Aufhören. Dabei war sie stets gerne Lehrerin, hatte bereits mit sechs Jahren gewusst, dass sie den Beruf einmal ergreifen würde: „Meine Erstklass-Lehrerin war mein großes Vorbild.“ Die Entscheidung hat sie nie bereut, liebt bis heute den Umgang mit den Kindern und die Lebendigkeit, die ihr tagtäglich in ihrem Schulleben begegnet. Vor zehn Jahren wechselte die 64-Jährige von der Grundschule Wertingen nach Zusamaltheim, war erst Konrektorin und ab 2007, als die Schule reine Grundschule wurde und ihr Vorgänger in den Ruhestand ging, die Rektorin der Schule. Somit hatte sie noch mehr Möglichkeiten, das Schulleben persönlich mitzugestalten. „Eine musische Atmosphäre war mir stets wichtig“, erzählt sie. „Sie unterbrechen den Schulalltag, schaffen Höhepunkte für die Kinder, nach denen sie wieder neu fürs Lernen motivierbar sind.
Kinder und die Musik werden Gisela Müller weiter erhalten bleiben. Im persönlichen und familiären Kreis will sie weiter Geige, Flöte, Klavier und Orff-Instrumente spielen und singen. Von den drei erwachsenen Kindern lebt eine Tochter samt drei Enkelkindern ganz in ihrer Nähe. Die 64-Jährige freut sich darauf, endlich mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Dem sehe auch ihr Ehemann erwartungsvoll entgegen, ist der doch bereits seit vier Jahren pensioniert.
Ein Wechsel steht auch der 52-jährigen Christiane Grandé bevor. Sie pendelt derzeit zwischen zwei Gefühlswelten. Zum einen fällt es ihr schwer, als Lehrerin und Konrektorin die Wertinger Grundschule zu verlassen – „ich war sehr gerne hier“. Auf der anderen Seite freut sie sich auf ihre neue Aufgabe in Zusamaltheim. Grandé: „Mich reizt, Schule mitzugestalten, Innovation mit reinzubringen und neue Konzepte umzusetzen.“ Die Möglichkeit wird die neue Rektorin ab Montag in Zusamaltheim haben. Erfahrungen gesammelt hat sie in den vergangenen eineinhalb Jahren als Konrektorin an der Grundschule Wertingen und davor vier Jahre als zweite Konrektorin an der Grund- und Mittelschule Höchstädt.
Ändern wird sich für Christiane Grandé gravierend die Größe der Schule. Während an der Grundschule Wertingen rund 385 Schüler in 18 Klassen unterrichtet werden, sind es an der Grundschule Zusamaltheim gerade mal rund 130 Schüler in fünf Klassen. Einzig die dritte Jahrgangsstufe läuft zweizügig. Eine dieser dritten Klassen wird Christiane Grandé selbst unterrichten. Das Unterrichten liegt der 52-Jährigen ebenso am Herzen wie Verwaltungsaufgaben. Bereits 1989 war die gebürtige Nordrhein-Westfälin als Lehrerin nach Wertingen gekommen, wo sie 18 Jahre an der Grundschule unterrichtete. Seitdem wohnt die Mutter zweier erwachsener Söhne mit ihrer Familie in Gottmannshofen. (dem)
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Erster Schritt in den Beruf
Mittelschule Höchstädt und Firma Grünbeck haben nun eine Partnerschaft
Eine besondere Partnerschaft wurde gestern offiziell unterzeichnet (von links): Hildegard Wanner, Dieter Schiller, Peter Lachenmeir, Maximilian Briegel, Georg Brenner, Wolfgang Haschner, Christian Winter und Bernhard Uhl.
Foto und Text: Bronnhuber
Höchstädt Eine Firmenpräsentation für die achten Klassen, eine Vorstellung der Ausbildungsberufe an der Schule, ein Betriebspraktikum für zehn Schüler sowie Unterstützung bei öffentlichen Veranstaltungen oder Berichte für die Firmenzeitschrift. Diese Aktivitäten sind nicht nur geplant, sondern seit gestern auch vertraglich geregelt. Die Höchstädter Firma Grünbeck Wasseraufbereitung und die Mittelschule gehen seit diesem Jahr eine ganz besondere Partnerschaft ein. Das Ziel: eine praxisnahe Ausbildung der Jugendlichen.
Schulleiter Georg Brenner sagte gestern Nachmittag: „Wir sind sehr dankbar, dass diese Kooperation zustandekam. Somit können wir unseren Schülern einen noch anwendungsbezogeneren Unterricht bieten.“ Damit wolle man auch die Entscheidung für die Berufswahl erleichtern. Und: „Jugendliche aus der Region finden in der Region wieder einen Arbeitsplatz. Besser geht es nicht“, sagte Grünbeck-Geschäftsführer Peter Lachenmeir. Er betonte, dass mit dieser Schulpartnerschaft alle nur gewinnen könnten. Außerdem, so Lachenmeir weiter, könne durch eine frühzeitige Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft die Hemmschwelle vor der Berufswahl genommen werden. „Wir rücken näher zusammen.“ Das betonte auch Wolfgang Haschner, IHK-Regionalgeschäftsführer: „Die Schule braucht die Wirtschaft und die Wirtschaft braucht die Schule.“
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